Aktuelles II


 

40/2022

Verden, 5. September 2022

BZ

 

 

Fünf Bundeschampions aus Hannover

Brillante Resultate in Warendorf

 

Verden. Ein sensationell erfolgreiches Bundeschampionat liegt hinter den Hannoveranern. In Warendorf gewannen sie fünf Gold-, vier Silber- und vier Bronze-Medaillen. Das macht Hannover zum erfolgreichsten Zuchtverband vor Holstein und Oldenburg. Bundeschampions wurden San to Alati, Vogue, Macadamja, Final Dream und Dinathia. 

 

Beide Bundeschampions der Hengste kamen aus Hannover. Bei den vierjährigen Hengsten triumphierten Hannoveraner auf ganzer Linie, alle Medaillengewinner trugen den hannoverschen Fohlenbrand. Nicht zum ersten Mal lieferten sich die beiden Secret-Söhne San to Alati und Segantini ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Ergebnis war dasselbe wie beim Hannoveraner Championat in Verden vor vier Wochen: Der aus einer Belissimo M-Mutter gezogene San to Alati (Z.: Lena-Marie und Kerstin Klose, Burgwedel) hatte mit Mareike Mimberg die Nase vorne und wurde Bundeschampion. Silber feierte Segantini (Z.: Dr. Christine Feichtinger, Vaduz/LIE), der eine Fidermark-Mutter hat und von Jessica Lynn Thomas eindrucksvoll präsentiert wurde. Als Dritter komplettierte My Milano v. Millennium/De Niro (Z.: Johann von der Decken, Krummendeich) mit Melanie Geßmann das rein hannoversche  Podest. Zum besten dreijährigen Hengst Deutschlands wurde der Vitalis/Fidertanz-Sohn Vogue (Z.: ZG Werth, Moers) gekürt. Der Braune, der bereits bei seinem Kurz-Test im April dieses Jahres geglänzt hatte und vor vier Wochen Hannoveraner Champion geworden war, wurde von Leonie Richter meisterlich vorgestellt. Die Krone bei den vierjährigen Stuten und Wallachen setzte sich Macadamja v. Morricone/San Amour (Z.: Heinrich Gießelmann, Barver) auf. Mit Simone Kaiser im Sattel gehörte die imposante Rappstute zu den auffälligsten Erscheinungen im Warendorfer Reitpferdeviereck.

 

Bei ihrem zweiten Auftritt in Warendorf gewann Final Dream v. Franziskus/Weltmeyer (Z.: Karin Storkamp, Ibbenbühren) mit Kira Goerens-Ripphoff das Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde. Sie kam bestens mit den Verhältnissen zurecht und brillierte mit einer exzellenten Leistung im Finale, nachdem sie in der Qualifikation noch an dritter Stelle gelegen hatte. Spannend war die Entscheidung bei den Sechsjährigen. Titelverteidigerin und amtierende Hannoveraner Championesse Boa Vista FRH v. Bon Coeur/Scolari (Z.: Ingo Pape, Hemmoor) musste sich im Kampf und die Medaillen knapp geschlagen geben und wurde Zweite. Dem kaum nach stand ZINQ First Vienna FH v. Vitalis/First Dance (Z.: Beekenhof GmbH & Co. KG, Bomlitz) auf dem Bronzerang. Die Hannoveraner Prämienanwärterin tanzte mit der erfolgreichen Jungen Reiterin Lucie-Anouk Baumgürtel auf dem Viereck. Zum ersten Mal stand das Bundeschampionat für siebenjährige Dressurpferde auf dem Programm. Bei der Premiere wurde Famous K FRH v. Finest/Londonderry (Z.: Martina Knetsch, Vorhop) mit Stefanie Wittmann Vize-Bundeschampion. Auf der Fohlenauktion in Verden entdeckt, war der schwarzbraune Hengst im Vorjahr bereits Dritter gewesen. Ihm folgte auf dem Bronzerang ein weiteres Verdener Auktionsfohlen: der Feedback/De Vito-Sohn Fun4ever (Z.: Gerd Pigge, Lastrup) und Borja Carrascosa. Der Halbbruder der gekörten Hengste Fiderstar, Foundation und Flavio Briatore fand über den Verdener Hengstmarkt seine jetzigen Besitzer.

 

Mit überlegener Leistung im Gelände wurde die Diacontinus/Natiello xx-Tochter Dinathia (Z.: Werner Kaiser, Lüchow) Bundeschampionesse der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde und ließ damit Bundes- und Vizebundeschampion des Vorjahres hinter sich. Im Sattel der ausdrucksstarken und athletischen Schimmelstute saß die schwedische Weltklassereiterin Sara Algotsson Ostholt.

 

Im Parcours wurde neben zahlreicher weiterer Hannoveraner Topplatzierungen der Cornet Obolensky/Lex Lugar-Sohn Cornet XL (Z.: Pferdezucht Dr. Rowold, Haselünne) Vize-Bundeschampion der Sechsjährigen. Im Januar vergangenen Jahres war der Dunkelbraune eine der Perlen im Springkader der Verdener Winter-Auktion gewesen. Der Hengst wurde von Richard Vogel geritten, der sich mit Cornet XLs Stallgefährten Dax und 0,27 Sekunden Vorsprung auch noch den Titel sicherte.

 

Foto: Bundeschampion der vierjährigen Hengste: San to Alati und Mareike Mimberg. Foto: Stefan Lafrentz


 

39/2022

Verden, 30. August 2022

HW

 

 

Strahlende Sieger beim Finale

33. Hannoveraner Jungzüchtertag

 

Verden. Beim 33. Jungzüchtertag wurden Hannovers beste Jungzüchter gekrönt. Die gelb-weißen Siegerschärpen gingen im spannenden Finale mit Pferdewechsel an Laura Gutsell und Laura Schuldt. Beste Jungzüchter mit Ponys waren Leonie Hollmann und Kira Julie Müller. 

 

Am vergangenen Samstag trafen sich 65 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 25 Jahren aus dem gesamten hannoverschen Verbandsgebiet zum Verbandsfinale in Verden. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte das saisonale Highlight der Jungzüchter wieder stattfinden. In den vier verschiedenen Altersklassen Pony jung (8 bis 11 Jahre), Pony alt (12 bis 14 Jahre), Pferd jung (12 bis 18 Jahre) und Pferd alt (19 bis 25 Jahre) stellten die Jungzüchter ihr Können unter Beweis. Anna von Arenstorff und Hanna Edler richteten die Abteilungen der Pferde-Läufer und gaben allen Teilnehmern ein wertschätzendes und konstruktives Feedback ihrer Runde. Besonders viel Einfühlungsvermögen zeigten die Richterinnen der Abteilungen Pony jung und Pony alt. Kristina Ihßen und Inga Seba-Eichert kommentierten jede gelaufene Runde mit viel Ruhe, Lob und hilfreichen Tipps.

 

Während die Abteilungen Pferd alt und Pony jung morgens bereits ihre Runden auf Dreiecksbahn absolvierten, wartete auf die Abteilungen Pony alt und Pferd jung eine besondere Herausforderung – das Einflechten und Herausbringen des Pferdes vor Ort. In 75 Minuten müssen die Jungzüchter zeigen, dass sie ihren vierbeinigen Partner optimal herausbringen können. Dominik Brüggemann richtete im Anschluss diesen Teil der Gesamtprüfung und vergab viele gute Noten für die Zöpfe in Mähne und Schweif. Der zusätzliche Wettbewerbsteil „Exterieurbeurteilung“, der bei der Abteilung Pferd alt verpflichtend ist, erfreute sich auch bei den übrigen Abteilungen großer Beliebtheit, so dass insgesamt 34 Teilnehmer unter der Anleitung von Maren Schlender das Exterieur von drei unterschiedlichen Pferden beurteilten. Das beste Auge bewies hier Elisabeth Heindl (Bezirksverband Lüneburg), die diesen Teilwettbewerb mit 89 Punkten gewann.

 

Unter den Strahlen der Nachmittagssonne wurde die Siegerehrung auf der Körbahn durchgeführt. In der Abteilung Pony jung siegte Leonie Hollmann aus dem Bezirksverband Stade. Anna Hüneke folgte auf Rang zwei (Bezirksverband Hannover), Sarah Rupp (Bezirksverband Hessen/Süddeutschland) den dritten Rang. Nach den jeweiligen Stechrunden mit Pferdetausch der Abteilungen Pony alt, Pferd jung und Pferd alt standen auch dort die Sieger und Platzierten fest. In der Abteilung Pony alt siegte Kira Julie Müller (Bezirksverband Lüneburg) freudestrahlend vor Emma-Marie Behre (Bezirksverband Stade) und Pia Krone (Bezirksverband Braunschweig).

 

Laura Gutsell (Bezirksverband Lüneburg) dominierte mit ihrer Stute Cora die Altersklasse Pferd jung und strahlte bei der Preisübergabe. Auf dem zweiten Platz landete Isalie Baumgart (Bezirksverband Stade), dahinter Insa Garms (Bezirksverband Stade) auf Rang drei. In der Abteilung Pferd alt erlief sich Laura Schuldt (Bezirksverband Lüneburg) den ersten Platz vor Mirja Spreckels (Bezirksverband Stade) und Sarah Scheerer (Bezirksverband Lüneburg). Auch Laura Schuldt strahlte mit der Sonne um die Wette und bedankte sich bei der Hannoveraner Stute Landora für die gute Runde, an der selbst die Richter nicht viel zu bemängeln hatten und die einzige 10 für den Trab vergaben. Zusätzlich zum Einzelsieg erhielt Laura Schuldt auch noch den Preis für den Gesamtsieg mit der tageshöchsten Punktzahl des Wettbewerbs.

 

 

Foto: Die Siegerinnen des Hannoveraner Jungzüchterwettbewerbs: Laura Schuldt, Laura Gutsell, Kira Julie Müller und Leonie Hollmann (v.l.n.r.) mit den Richtern. Foto: Hannoveraner Verband

 


 

02/2022
Verden, 29. August 2022
JK

 

Weltmeister werden auch Deutsche Meister

 

59. Deutsche Meisterschaften im Voltigieren

 

 

(Verden) Neue deutsche Meister im Pas de Deux wurden in der Verdener Niedersachsenhalle die Weltmeister Chiara Congia und Justin van Gerven mit Highlight und Jannik Heiland mit Dark Beluga FRH bei den Herren. Bei den Damen holte sich Julia Sophia Wagner mit Giovanni den Titel. In der Gruppe siegte das Team Norka Automation des VV Köln-Dünnwald mit Calidor.

 

Gänsehaut bereiteten die beiden Weltmeister und erneuten Deutschen Meister Chiara Congia und Justin van Gerven, die die Wertnote 9.248 erhielten. Von Erfolg zu Erfolg voltigiert das Duo an der Longe von Alexandra Knauf auf ihrer Hannoveraner Stute Highlight. Auf DSP Sir Laulau an der Longe von Hendrik Falk turnten Diana Harwardt und Peter Künne zu Silber mit der Wertnote 8.678. Auf den Bronzerang folgte das Duo Svantje Bavendiek und Maggy Putjenter. Sibylle Schumacher führte sie mit Culcha-Candela R an der Longe zum Erfolg mit der Note 7.695.

 

Spannung pur war der Wettkampf bei den Herren. Am Ende waren es nur wenige Punkte Abstand zwischen den ersten drei Plätzen. Nach Bronze bei der Weltmeisterschaft in Herning/DEN verteidigten Jannik Heiland und Barbara Rosiny mit dem Hannoveraner Dark Beluga FRH ihren Titel bei den Herren. Welch großartige Teamleistung der Deutschen Meister, und am Ende stand die Wertnote 8.877 auf dem Papier. Vize-Meister wurde Thomas Brüsewitz, der an der Longe von Alexandra Knauf auf Eyecatcher zur Wertnote von 8.751 turnte. Bronze ging an Julian Wilfing auf Aragorn an der Longe von Alexander Zebrak mit der Wertnote 8.495.

 

Ganz eng wurde es ebenfalls bei den Damen. Im spannenden Kürfinale setzte sich die Vize-Weltmeisterin Julia Sophia Wagner an der Longe von Katja Wagner durch. Mit San Giovanni und der Wertnote 8.495 wurde sie Deutsche Meisterin. Die Silbermedaille ging an Kathrin Meyer mit San Classico S, die von Sonja Meyer zur Wertnote 8.470 longiert wurden. Alina Roß wurde an der Longe von Volker Roß auf Baron R Dritte mit der Wertnote 8.434.


Erfolgsverwöhnt turnten sie sich in die Herzen des Verdener Publikums und das nicht zum ersten Mal: die Weltmeister und nun auch Deutschen Meister im Gruppenvoltigieren, das Team Norka Automation des VV Köln-Dünnwald. Auf Calidor kam das Team, longiert von Patric Looser, auf die Wertnote 8.758. Mit einer tollen Kür wurde die Gruppe VV Ingelsberg Vizemeister. Longiert wurden sie von Alexander Hartl auf Fider Rock zur Note 8.194. Auf dem Bronzerang folgte das Team RV Altena I an der Longe von Claudia Döller-Ossenberg-Engels mit ihrem Pferd Cairo und der Wertnote 7.397.

 

Emotional wurde es, als am Samstag Ulla Ramge nach 20 Jahren als Bundestrainerin der Voltigierer verabschiedet wurde. Für diese Zeit wurde ihr das Deutsche Reiterkreuz in Gold verliehen. Insgesamt präsentierten während der drei Veranstaltungstage acht Herren, 32 Damen, 14 Doppelvoltigierer und 18 Gruppen ihr Können. Sie stellten sich dem Richterurteil von Helma Schwarzmann, Danielle Müller, Verena Gober, Monika Röhling, Raphaela Meyer und Jochen Schilffahrt.

 

Weitere Informationen und alle Ergebnisse: www.verden-turnier.de 

 

Foto: Deutsche Meister im Pas de Deux wurden Chiara Congia und Justin van Gerven mit DSP Sir Laulau an der Longe von Hendrik Falk. Foto: pVerd-event.

 


 

Tickets nach Warendorf

Hannoveraner Kontingent für das Bundeschampionat

 

Verden. Bei den Verdener Championaten wurden die begehrten Hannoveraner Startplätze für die Bundeschampionate der Reitpferde vergeben.

Dreijährige Stuten und Wallache

Dribbler (VA) v. Don Martillo/Dancier
Z.: Angela Fitschen, Wohlsdorf, Bes.: Exclusive Equest S.L., Sevilla, Spanien
R.: Ida Hofmann-Bang

Esperada  v. Escolar/De Niro
Z.: Elizabeth Kapp, Clüversborstel, Bes.: Pascal Kandziora, Spelle
R.: Kira Wegmann

Mary Lou v. Millennium/Christ
Z. und Bes.: Heinrich Ramsbrock, Menslage
R.: Hermann Burger


Vierjährige Stuten und Wallache

Be my Love v. Bon Coeur/Floriscount
Z.: Nadine Hausschild, Hemsbünde, Bes.: Lövsta Stuterie AB, Upplans Väsby , Schweden
R.: Jessica Lynn Thomas

Donnamita v. Don Martillo/Dimaggio
Z.: ZG Sievers, Nicole u.Friedrich, Gifhorn, Bes.: Nicole u.Friedrich Sievers, Gifhorn
R.: Tessa Frank

Macadamja v. Morricone/San Amour
Z. und Bes.: Heinrich Gießelmann, Barver
R.: Simone Kaiser

So Dynamic v. Secret/Welser
Z.: Sven Hörnschemeyer, Northeim, Bes.: Anke Dieckell, Geestland
R.: Kira Goerens-Ripphoff

Special Design v. Secret/Relevant
Z. und Bes.: Julia Bolte, Syke-Okel
R.: Julia Bolte


Dreijährige Hengste

La Bonheur B v. La Vie/Danone
Z. und Bes.: Hubert Brömlage, Damme
R.: Eike Bewerungen

Quintessential v. Q-Sieben/Fiorano
Z.: ZG Franz, Birgit u.Hans-Ulrich, Ratekau, Bes.: Christoph Wahler, Bad Bevensen
R.: Jacob Schenk

Vogue v. Vitalis/Fidertanz
Z.: ZG Werth, Moers, Bes.: Helgstrand Dressage A/S / A.Helgstrand, Vodskov, Dänemark
R.: Leonie Richter


Vierjährige Hengste

Beck‘s v. Benicio/Desperados
Z. und Bes.: Christian Thelker, Ostercappeln
R.: Thomas Schulze

My Milano v. Millennium/De Niro
Z.: Johann von der Decken, Krummendeich, Bes.: Familie Dr. Flock, Bonn
R.: Lukas Fischer

San to Alati v. Secret/Belissimo M
Z.: ZG Klose, Lena-Marie u. Kerstin, Burgwedel, Bes.: BG Klose/Hess, Burgwedel
R.: Mareike Mimberg

Segantini v. Secret/Fidermark
Z. und Bes.: Dr. Christine Feichtinger, Vaduz, Liechtenstein
R.: Jessica Lynn Thomas

Zakaria v. Zoom/Fürst Nymphenburg
Z.: Otto Rudolf Fuchs, Meinerzhagen, Bes.: Niedersächsisches Landgestüt Celle
R.: Mike Habermann

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Reserve 1
Flavienne  v. Fürst Romancier/Decamerone
Z.: Dierk Hachmann, Bevern, Bes.: Gestüt Greim, Bärnau
R.: Ilsemarie Berkenbusch

Reserve 2
Estupendo v. Escamillo/Fürst Romancier
Z.: Inga Bulle, Cuxhaven, Bes.: Gestüt Schafhof, Kronberg
R.: Judit Sarda

Reserve 3
Belcanto HB v. Benicio/Rascalino
Z. und Bes.: Helmut Bäßmann, Wedemark
R.: Kira Goerens-Ripphoff

Reserve 4
Fine Lady B v. Fürstenball/De Niro
Z.: ZG Susanne u.Jürgen Beck, Stuttgart, Bes.: ZG Susanne u.Jürgen Beck, Stuttgart
R.: Anja Kreitel-Haberhauffe

Reserve 5
Silverstone EL v. Secret/Florencio
Z.: Gestüt Greim, Bärnau, Bes.: Marion Loew, Göttingen
R.: Mareike Mimberg

Reserve 6
La Mancha v. La Vie/Don Frederico
Z. und Bes.: Michael Schenk, Römstedt
R.: Jacob Schenk

Reserve 7
Fürst Fiete  v. Fürst Romancier/Londonderry
Z.: Christina Künneke, Soltau, Bes.: Nancy Kruse, Hamburg
R.: Sandra Frieling

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Zusätzlich startberechtigt 2022 :

 

Vize-Bundeschampion 2021
Moonlight  v. Millennium/Fürstenball
Z.: Antonia Kurzrock, Wehretal, Bes.: Lara Hapfelmeier, Berg
R.: Marie Sybel


 

37/2022

Verden, 7. August 2022

BZ

 

Vier Champions gekürt

Hannoveraner Reitpferdechampionat

 

Verden. Gleich viermal ertönte die Siegerfanfare bei den Hannoveraner Reitpferdechampionaten. Gleich zwei Champions und zwei Vize-Champions stellte der Privatbeschäler Secret. San to Alati, Vogue, Mary Lou und So Dynamic gewannen im Verdener Viereck.

 

Zwei Secret-Nachkommen führten das Feld der vierjährigen Hengste an. Mit zwei Zehnteln Vorsprung wurde der Secret/Belissimo M-Sohn San to Alati (Z.: Lena Marie und Kerstin Klose, Burgwedel) mit Mareike Mimberg Hannoveraner Champion der vierjährigen Hengste. In beeindruckender Manier holte sich der Prüfungssieger des Sporttests Dressur von Münster-Handorf den Titel. Platz zwei ging an Segantini v. Secret/Fidermark (Z.: Dr. Christine Feichtinger, Vaduz/LIE), der von Jessica Lynn Thomas perfekt in Szene gesetzt wurde. Der Prämienhengst hatte seinen 50-Tage-Test in Adelheidsdorf als Bester absolviert. Als Dritter komplettierte der von Lukas Fischer gerittene My Milano v. Millennium/De Niro (Z.: Johann von der Decken, Krummendeich) das Podest.

 

Mit Spannung wurde das Finale der dreijährigen Hengste erwartet. Unangefochten an der Spitze sahen die Richter den Vitalis/Fidertanz-Sohn Vogue (Z.: ZG Werth, Moers) und Leonie Richter. Der Privatbeschäler hatte bereits bei seinem Kurz-Veranlagungstest in Münster-Handorf im April die Blicke auf sich gezogen. Vizechampion wurde La Bonheur B v. La Vie/Danone (Z.: Hubert Brömlage, Damme). Im Sattel des Schimmels saß Eike Bewerungen. Auf Rang drei landeten der Escamillo/Fürst Romancier-Sohn Estubendo (Z.: Inga Bulle, Lüdingworth) mit der Spanierin Judit Sarda.

 

Weiter ging es mit den dreijährigen Stuten und Wallachen. Die Krone der Championesse setzte sich die Millennium/Christ-Tochter Mary Lou (Z.: Heinrich Ramsbrock, Menslage) auf. Die Hannoveraner Prämienanwärterin, die von Hermann Burger geritten wurde, hatte vier Tage zuvor ihre Klasse bei der Herwart von der Decken-Schau gewonnen. Auf den Silberrang tanzte Dribbler v. Don Martillo/Dancier (Z.: Angela Fitschen, Wohlsdorf) mit Ida Hofman-Bang. Der athletische Fuchs aus dem renommierten Stamm der Pille war über die Verdener Fohlenauktion in spanischen Besitz gelangt. Platz drei feierten Belcanto HB v. Benicio/Rascalino (Z.: Helmut Bäßmann, Meitze) und Kira Goerens-Ripphoff.

 

Den letzten Titel der Hannoveraner Championate 2022 gewann ein weiterer Secret-Sohn: So Dynamic v. Secret/Welser (Z.: Sven Hörnschmeyer, Northeim) war mit Kira Goerens-Ripphoff Bester der vierjährigen Stuten und Wallache. Im Vorjahr war der Braune an gleicher Stelle Dritter gewesen und hatte Hannovers Farben im Finale des Bundeschampionates vertreten. Einen ganz besonderen Erfolg feierte Julia Bolte aus Syke-Okel auf Platz zwei. Sie ist nicht nur die Züchterin von Special Design v. Secret/Relevant, sondern stellte sie auch selbst vor. Mit deren Mutter H.W.‘s Romina war sie einst bis Inter I erfolgreich. Die Morricone/San Amour-Tochter Macadamja (Z.: Heinrich Gießelmann, Barver), deren Mutter 2012 Reservesiegerstute der Herwart von der Decken-Schau gewesen war, folgte mit Simone Kaiser auf Rang drei.

 

Ergebnisse: www.verden-turnier.de

 

PM 4/2022   
Verden, 7. August 2022

Da Costa reist von Verden zum Finale nach Frankfurt
Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL in Verden

 

Verden. Beste Bedingungen fanden die Teilnehmer der Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL in Verden vor. Bei strahlendem Sonnenschein glänzten die Sieger Janina Tietze und der Celler Landbeschäler Da Costa im Verdener Dressurviereck.

Er überzeugte bereits am Samstag mit seiner Leistung in der Finalqualifikation und führte auch am Sonntag die Ehrenrunde an: der Celler Landbeschäler Da Costa v. Dimaggio/Coriander (Z.: Ludger Budde, Oelde), eindrucksvoll von seiner Reiterin Janina Tietze präsentiert. Mit 73.220 Prozent lösten die beiden eines der begehrten Tickets für das Finale in der Frankfurter Festhalle. Die silberne Schleife holten sich Lukas Fischer, der die Rheinländer Stute Querida Mia v. Quotenkönig/Ravallo aus der Zucht von Tobias Schult, Hünxe, vorstellte. Auf dem dritten Rang folgte das ehemalige Verdener Auktionspferd Zouzo Majishan v. Zack/Soliman de Hus (Z.: Günter Röhrich, Neustadt) mit der Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson im Sattel.

Auf dem For Pleasure-Platz des großzügigen Turniergeländes fand ebenfalls der Führzügel-Wettbewerb des NÜRNBERGER BURG-POKALS statt. Mit der Wertnote 8,00 sicherte sich Ida Luise Noltemeier mit Protect Mistral’s Mike den Sieg.

Die Serie NÜRNBERGER BURG-POKAL jährt sich zum 30. Mal. Im Jubiläumsjahr können endlich alle Stationen bis zum Finale in der Festhalle Frankfurt wieder durchgeführt werden. Verden ist seit mehr als zehn Jahren Schauplatz für die Serie der Nürnberger Versicherungen.

Weitere Informationen: www.verden-turnier.de

34/2022

Verden, 5. August 2022

 

BZ

 

Athletik im Parcours

Hannoveraner Springpferdechampionate

 

Verden. Vier Hannoveraner Springpferdechampions wurden in Verden gekürt. Sie heißen Chéri, Calida, Casstino H und Davita. Auf dem Rennbahngelände präsentierten sich die Parcourstalente modern und athletisch sowie mit bester Genetik ausgestattet.

 

Die erste Hannoveraner Championesse war die Chacoon Blue/Quicksilber-Tochter Chéri (Z.: Gaby Huntemann, Wagenfeld). Die bildhübsche Schimmelstute wurde von Jana Witt geritten und führte das Teilnehmerfeld im Finale der vierjährigen Springpferde mit der Wertnote 8,60 an. Auf den Plätzen folgten drei Hengste. Zweiter wurde der sprunggewaltige Kataro v. Karajan/Perigueux (Z.: Rita und Otto Sölzer, Fritzlar-Werkel), der im März beim Sporttest Springen mit Bestnoten bedacht worden war. Durch den Verdener Parcours wurde der gekörte Hengst von Christian Temme gesteuert. Bronze wurde zweimal vergeben: Spreefeuer Dree Boeken v. Stakkato Gold/Vulkano (Z.: Zuchthof Dree Boeken KG, Prieros), der über den Hengstmarkt 2020 den Weg zu seinem Besitzer aus Bayern gefunden hatte, wurde von Michael Hagemann geritten. Er erzielte dieselbe Wertnote wie der Casacadello/El Bundy-Sohn Castiglione (Z.: Dr. Cord Gaus, Großmoor) mit Carsten Titsch im Sattel.

 

Acht Fünfjährige hatten sich für das Stechen um die gelb-weiße Siegerschärpe qualifiziert. Es war ein Finale, bei dem die Zuchtgemeinschaft Zwingmann und Richwien GbR triumphierte: Champion und Vize-Champion sind in Dingelstädt auf die Welt gekommen. Die schnellste Linie fanden die Casino Berlin/Conteur-Tochter Calida und Tobias Clar. Damit setzt die auf zahlreichen Schauen hochdekorierte Hannoveraner Prämienanwärterin nach Platz drei beim Freispringwettbewerb des Programms Hannoveraner Springpferdezucht einen ersten sportlichen Akzent in ihrer noch jungen Karriere. Diamant Deluxe ZR v. Diamant de Plaisir/Satisfaction, dessen Mutter Sissi Calidas Halbschwester ist, zeigte dieselbe hohe Qualität und Übersicht im Parcours und wurde mit Roman Duchac Zweiter. Auf den Bronzerang sprang der Crumble/Chasseur-Sohn Crumble Cheesecake K. Von Vater Martin Klintworth, Ohrensen, gezogen, demonstrierte Ole Klintworth die Stärken des mit blitzsauberer Technik ausgestatteten Schimmels.

 

Der beste Sechsjährige wurde in einem M**-Springen ermittelt. Im Stechen gegen die Uhr spielte Christian Glienewinkel seine ganze Routine aus, und der ehemalige Derby-Sieger ritt seinen Cassini II/Stakkato-Sohn Casstino H (Z.: Rainer Heins, Nienhagen) zum Sieg im Hannoveraner Championat. Vize-Champion wurden Ortega JK v. Orlando/Graf Top (Z.: Jürgen Kapp, Bötersen). Vorgestellt wurde der athletische Braune von dem Sohn des Züchters, Christian Kapp. Das Podest komplettierten auf Rang drei Moonraker v. Messenger/For Edition (Z.: Siegfried Pilz, Lilienthal) und Oliver Klüsener. Der Fuchswallach ist eine Verdener Entdeckung, er wurde von seinem jetzigen Besitzer auf der Fohlen-Auktion ersteigert.

 

Den Abschluss der Hannoveraner Springpferdechampionate machten die Sieben- und Achtjährigen. Für sie ging es wie bei den Fünf- und Sechsjährigen auch noch um ein Ticket zur Weltmeisterschaft der jungen Springpferde, die der Hannoveraner Verband ausgelobt hatte. Mit knapp einer Sekunde Vorsprung führte die 2014 geborene Davita v. Diacontinus/Calido (Z.: Marie Luise Holten, Freiburg) die Konkurrenz an. Mit Christopher Bartels hat sie bereits mit Topplatzierungen in Oliva/ESP ihre internationale Klasse bewiesen. Silber gewann Scout H v. Stolzenberg/Geysir (Z.: Heino Henning, Hechthausen) mit Hergen Forkert im Sattel. Der Bremer Springreiter hatte bereits Muttervater Geysir in Mächtigkeitsspringen zum Erfolg geritten. Als Dritter holte sich Roman Duchac nach Silber bei den Fünfjährigen seine zweite Medaille, diesmal im Sattel von Candilou PJ, der Hannoveraner Prämienstute v. Cristallo/Cassus (Z.: Pferdezucht Dr. Jacobs GbR, Bierbergen).

 

 

Alle Ergebnisse und weitere Informationen: www.verden-turnier.de


 

33/2022

Verden, 3. August 2022

BZ

 

Der Schausieg liegt in der Familie

Herwart von der Decken-Schau

 

Verden. Auf dem Schauplatz in Verden an der Aller tat Hann.Pr.A. Olympia es ihrer Mutter gleich und wurde Siegerstute Springen der Herwart von der Decken-Schau 2022. Bei den Dressurstuten verließ die Hann.Pr.A. Exclusive die Bahn als Siegerstute.

 

Bei strahlendem Sonnenschein starteten unter freiem Himmel die Springstuten mit dem Freispringen vor den Augen von Gastrichter Harm Sievers, Präsidiumsmitglied Hergen Forkert und Zuchtleiter Ulrich Hahne. Ganz besonders hervor tat sich unter den 17 Springstuten Hann.Pr.A. Olympia v. Ogano/Diacontinus aus der Zucht und dem Besitz von Enrico Messelis, Kefferhausen. Und ganz besonders ist auch der Erfolg - ihre Mutter Hann.Pr.St. Dinara v. Diacontinus/Quintender trug vor fünf Jahren die Schärpe der Springsiegerstute auf der Ehrenrunde, Hann.Pr.A. Olympia tat es ihr nun gleich. „Hochmodern im Typ und mit viel Saft und Go ausgestattet“, beschrieb Zuchtleiter Ulrich Hahne die Schimmelstute. Reservesiegerin wurde Hann.Pr.A. Sofia Lolita v. Stolzenberg/Valentino (Z. u. Bes.: Stefan Kleine, Warmsen), die vor allem mit Vermögen und Übersicht am Sprung überzeugte.

 

In ihrer Abteilung mit dem Id-Preis prämiert und damit als beste Halbblutstute wurde die topmoderne und im ansprechenden Typ stehende Signum xx/Carismo-Tochter Hann.Pr.A. Stine Bö (Z.: Helmut Böttcher, Rehlingen, Bes.: ZG Böttcher GbR, Rehlingen) ausgezeichnet.

 

Sie trabte allen davon: Die Hann.Pr.A. Exclusive v. Escamillo/Fidertanz aus der Zucht und dem Besitz von Johannes Westendarp, Wallenhorst, setzte sich an die Spitze des 55-köpfigen Feldes. Auf dem Sand, auf dem vor einem Jahr ihr Vater Escamillo Vize-Weltmeister der jungen Dressurpferde wurde, konnte die lackschwarze Schönheit das Richtergremium um Zuchtleiter Ulrich Hahne, Heike Kemmer und Gastrichter Sönke Rothenberger überzeugen. „Sie brillierte mit einem guten Antritt und einer tollen Dynamik im Trab und nutzte den Schrittring, um auch hier das Gremium für sich zu gewinnen“, war Ulrich Hahne voll des Lobes.

Als erste Dressurstute betrat die Hann.Pr.A. Barcelona die Dreiecksbahn und sicherte sich mit ihrem Auftritt den Titel der Reservesiegerstute. Die Baron/Don Diamond-Tochter (Z. und Bes.: Herbert Linz, Baindt) war für die Richter eine ganz besondere Stute, sie zeigte sich formschön und taktsicher.

 

 

Der Friedrich Jahnke-Preis, mit dem jährlich die höchstbewertete Familie der aktuellen Schausaison geehrt wird, wurde an die drei Töchter der St.Pr.St. Faconnable verliehen. Die Fürst Heinrich/Calypso II- Stute brachte mit Belissimo M die St.Pr.St. Barcelona und die Hann.Pr.A. Brasilia und mit Baron die Hann.Pr.A. Bogota. Alle Stuten stammen aus der Zucht und dem Besitz der Familie Brüning aus Ochtmannien.


 

32/2022

Verden, 29. Juli 2022

BZ

 

 

Hannovers beste Dreijährige werden gekürt

Herwart von der Decken-Schau glanzvoller Auftakt der Verdener Championate

 

Verden. Einer der züchterischen Höhepunkte des Jahres ist die Herwart von der Decken-Schau. Am Mittwoch, 3. August, präsentieren sich in Verden die besten dreijährigen Stuten aus Hannover und dem Rheinland, um ihre Stutenkönigin zu ermitteln. Die Springstuten absolvieren ab 9.30 Uhr das spektakuläre Freispringen unter freiem Himmel, bevor ab 13.15 Uhr die Dressurstuten auf der Dreiecksbahn tanzen. 

 

Die Bezirksverbände des Hannoveraner Verbandes haben 73 Vertreterinnen des Jahrgangs 2019 für die Herwart von der Decken-Schau nominiert. Sie alle sind bereits auf den Stutenschauen der Pferdezuchtvereine hochdekoriert. Die 20 Stuten mit exzellenten Springpferdeabstammungen werden von Harm Sievers, Tasdorf, Präsidiumsmitglied Hergen Forkert und Zuchtleiter Ulrich Hahne beurteilt. Das Freispringen in der For Pleasure-Arena ist ein echter „Hingucker“. Mittags gehört die Dreiecksbahn den Dressurstuten. In den 53 Pedigrees finden sich die allerfeinsten Abstammungen, die Hannover zu bieten hat. Die beiden Mannschaftsolympiasieger Sönke Rothenberger und Heike Kemmer werden gemeinsam mit Zuchtleiter Ulrich Hahne die Noten vergeben. Außerdem wird die beste Stutenfamilie der zurückliegenden Schausaison mit dem Friedrich Jahncke-Preis ausgezeichnet.

 

Die Herwart von der Decken-Schau ist der prächtige Auftakt für die Verdener Championate. Auf dem Turniergelände der Verdener Rennbahn treten die besten jungen Reit-, Dressur- und Springpferde im Kampf und die begehrten gelb-weißen Siegerschärpen und den Titel „Hannoveraner Champion“ an. Außerdem ist Verden Station des Nürnberger Burg-Pokals und bietet Dressurprüfungen bis Grand Prix Special. Komplettiert wird das spannende Programm durch die Verdener Elite-Fohlenauktion, die erstmals als Hybrid-Auktion stattfindet. Die Fohlen werden am Freitag ab 14 Uhr auf dem Turnierplatz vorgestellt, bevor sie ab 17 Uhr in der Niedersachsenhalle versteigert werden.

 

 

Die Herwart von der Decken-Schau wird live im Internet bei ClipMyHorse übertragen. Weitere Informationen und Katalog: www.hannoveraner.com


30.06.2022

 

Drei Champions gekürt

Hannoveraner Geländepferdechampionat in Rüspel

 

Verden. In Rüspel wurden die Hannoveraner Geländepferdechampions gekürt. Bester Vierjährige war Booze Buddy, der von Wiebke Jaspers geritten wurde. Den Titel bei den Fünfjährigen holten sich Gentle WillowBee H und Antonia von Baath. Champion der Sechsjährigen wurden Dexter und Calvin Böckmann. 

 

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr in Mechtersen hatte das zweite Hannoveraner Geländechampionat auf der parkähnlichen Anlage der Familie Philipps in Rüspel einen passenden Rahmen. Der Champion der Vierjährigen wurde bei einer Eignungsprüfung der Klasse A mit Geländesprüngen ermittelt. Mit souveränem Vorsprung gewann der Balou Peggio/Valentino-Sohn Booze Buddy (Z.: Heinrich Reisinger, Gersten) die gelb-weiße Siegerschärpe. Der auffällige und typstarke Fuchs wurde von Wiebke Jaspers vorgestellt und erhielt die Wertnote 8,50. Auf dem zweiten Platz landeten Cascarlia v. Cascador/Stakkato (Z.: Gestüt Lichtenmoor, Heemsen) und Johanna Sophie Ewald. Den Bronzerang belegte der Colman/Stolzenberg-Sohn Crossbow (Z.: Hermann Nehus, Haren), den sein Reiter Stephan Dubsky auf dem Hengstmarkt in Verden erworben hatte.

 

Der Jahrgang 2017 trat in einer Geländepferdeprüfung der Klasse A** an. Kein Weg vorbei führte an Gentle WilllowBee v. Gentleman/White Star (Z.: Eventerzucht Hansen, Salzhausen), der für seine sehenswerte Runde ein glattes „sehr gut“ (9,0) erhielt. Der Braune schickt sich an, mit Antonia von Baath in die Hufspuren seines Vaters Gentleman zu treten, der zweimal in Folge mit Sandra Auffarth das Bundeschampionat gewonnen hatte. Hannoveraner Vize-Championesse wurde die Diacontinus/Escudo-Tochter Deliah IOH (Z.: Ira und Olaf Hagemann, Bützfleth), von Nadine Marzahl meisterlich in Szene gesetzt. Wenige Stunden zuvor war die bildschöne Schimmelstute im Rahmen des Sporttests Vielseitigkeit, der in Rüspel zum ersten Mal auf dem Programm stand, mit der Anwartschaft auf die Ha.n.noveraner Prämie ausgezeichnet worden. Platz drei wurde dank Wertnotengleichheit geteilt. Stephan Dubsky gewann mit dem Perigueux/Lamberg-Sohn Porto Cristo B (Z.: Andreas Habben, Cuxhaven) seine zweite weiße Schleife, und Anna Lena Schaaf saß im Sattel des von ihrem Großvater gezogenen Wallachs Best Buddy v. Blockbuster/Cascadello (Z.: Gerd Neukäter, Voerde).

 

Eine nahezu perfekte Performance zeigte Dexter v. Diarado/Contendro (Z.: Dr. Hilmer Meyer-Kulenkampff, Behlmer) mit Calvin Böckmann der Geländepferdeprüfung der Klasse L und wurde mit der Wertnote 9,0 Hannoveraner Champion der Sechsjährigen. Das Rennen um den Titel war eng, nur ein Zehntel hinter dem Braunen wurde der Comte/Heraldik xx-Sohn Meyer’s Conte (Z.: Rüdiger Meyer, Bremervörde) mit Züchtersohn Frederic Meyer im Sattel Zweiter. Dia Divina FRH v. Diacontinus/Ryon d’Anzex AA (Z.: Mag. Dr. Susanna Kleindienst, Wien/AUT) und Nadine Marzahl, die Titelträgerinnen der Fünfjährigen des vergangenen Jahres, gingen als Dritte auf die Ehrenrunde.

 

Die Besten Fünfjährigen: Champion Gentle WillowBee, Deliah IOH (rechts), Porto Cristo B und Best Buddy (links). Es gratuliert Ulrike Edel-Heidhues, Mitglied des Zuchtausschusses Vielseitigkeit des Hannoveraner Verbandes.

Foto: Hannoveraner Verband

 

Bitte beachten Sie, dass die Veröffentlichung des Fotos nur in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung honorarfrei möglich ist.

 


Siegerstute der Stutenschau Neu-Versen 2022

 

3j. Stute von Sezuan / Ampere

Zu.B. Frank Moormann, Wettrup


17.05.2022

Hannoveraner Verband wird Gesellschafter der IAFH


 Der Hannoveraner Verband ist Gesellschafter der „International
Association of Future Horse Breeding“ geworden. Ziel der IAFH gemeinsam mit
den Zuchtverbänden Holstein, Oldenburg, Oldenburg International, Westfalen,
Trakehnen und den süddeutschen Zuchtverbänden ist es, die Genomische
Selektion weiterzuentwickeln.
Von der Genomischen Selektion versprechen wir uns, den Bereich Gesundheit züchterisch besser erarbeiten zu können“, sagten Zuchtleiter Ulrich Hahne und Wilken Treu, Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes. Die IAFH sei ein gutes Beispiel dafür, dass es Themen gibt, die die Zuchtverbände nur gemeinsam bearbeiten können.
„Hannover hätte das nicht allein in einem überschaubaren Zeitraum umsetzen können!“ In diesem Zuge stellt der Hannoveraner Verband seine Analyseverfahren für die Abstammungsüberprüfungen auf das SNP-Verfahren um, bei dem sich für die Züchter im praktischen Ablauf des „Haareziehens“ nichts ändert. Zukünftig werden genetische Marker im Erbgut eines Pferdes identifiziert, die nicht nur ein genetischer Fingerabdruck sind, sondern auch zahlreiche Informationen zu anderen Fragestellungen liefern können. Unter anderem lassen sich Eigenschaften wie genetische Größe und Erbkrankheiten verfolgen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sind mit modernster Laboranalytik und Auswertungsmethodik Grundlage eines umfassenden gemeinsamen
Datenbanksystems zur Verbesserung der Pferdezucht.

 


Alles neu macht der Mai

 

Neue Homepage des Hannoveraner Verbandes online

 


Verden. Pünktlich zum Start in den Mai ist die neue Homepage des Hannoveraner Verbandes online gegangen. Unter www.hannoveraner.com präsentieren sich Zucht und Auktionen im neuen Outfit. Userfreundlicher und mit zahlreichen Call-to-Action-Buttons wird eine Vielzahl von Informationen und Serviceleistungen geboten. Dazu kommt eine moderne und attraktive Gestaltung. „Die Leidenschaft für Pferde bleibt ein Leben lang“ – ein Besuch auf den Webseiten des Hannoveraner Verbandes lohnt sich.

 

 

 

Die moderne Website des Hannoveraner Verbandes hat mit ihren klar strukturierten Inhalten kurze Ladezeiten und ist für Computer und Smartphone ausgerichtet. In den Bereichen Zucht und Auktion sind alle Informationen und Angebote übersichtlich dargestellt und mit verständlicher Menüführung leicht aufzufinden. Neben aktuellen News und Terminen sowie der lebendigen Darstellung der Hannoveraner Zucht sind umfangreiche Downloadbereiche sowie die direkten Ansprechpartner zu finden. Und natürlich ist auch der Login-Bereich für das Mitgliederportal MeinHannoveraner, in dem Züchter ihren Pferdebestand übersichtlich verwalten und zahlreiche Vorgänge selbst vornehmen können, mit einem Klick zu erreichen.

 

 

Weitere Informationen: www.hannoveraner.com

 


Freispringwettbewerb 2022

 

Der Freispringwettbewerb fand am Gründonnerstag den 14. April 2022 ab 17.00 Uhr auf der Besamungsstation in Ankum statt. Der Wettbewerb wurde von den Pferdeinteressierten aus dem Bezirksverband sehr gut angenommen und war sehr gut besucht. Die Gestütswärter hatten die Anlage und die Bahn optimal vorbereitet.
Die Richter waren Jens Dummeyer und Hartmut Wilking. Hartmut Wilking kommentierte jedes Pferd und erläuterte die Notengebung für Vermögen, Manier und Gesamteindruck. Es waren insgesamt 23 Pferde am Start. Zwischen der ersten (3-Jährige Pferde) und der zweiten Abteilung (6-Jährige Pferde) wurden die Hengste der Deckstelle vorgeführt. Die Sieger und Plazierten

Erste Abteilung (3-Jährige):

2. Platz: Kopfnummer 12, Claire, Stute, Schimmel v. Chacco's Son ll / Cassione Besitzer: Yvonne Taurus, Südlohn, Gesamtpunktzahl: 26,3

3. Platz: Kopfnummer 5, Hengst, braun v.Dialido / Light On, Züchter und Besitzer: Wolfgang Stumpel, Beesten, Gesamtpunktzahl: 25,2

Zweite Abteilung (4-Jährige):

 

Sieger: Kopfnummer 18, Wallach, Schimmel, v. Stakkato Gold/ Castellano, Züchter und Besitzer: Timo und Theresa Ahaus, Bersenbrück, Gesamtpunktzahl: 26,1

2. Platz, Kopfnummer 25, Coco Grande, Wallach, braun v.Casallco /Stalypso, Züchter und Besitzer: Wilfried Otten, Meppen, Gesamtpunktzahl: 25,8

3. Platz: Kopfnummer 26, Stute, braun v.Cascadello l / Stakkato, Züchter und Besitzer: Helmut Bäßmann, Wedemark, Gesamtpunktzahl: 25,5

Die beiden Abteilungssieger erhielten eine Siegerschärpe sowie einen Deckgeldgutschein vom Landgestüt Celle in Höhe von 250€ für einen Hengst ihrer Wahl. Platz 2 eine Abschwitzdecke und Platz 3 einen Derby Futtersack. Auch alle weiteren Teilnehmer erhielten Ehrenpreise.

 

 





               Hannoveraner Rhythmus

                                                                                                 Verden, 12. April 2022

                                                                                                  HV


Aufsichtsratsvorsitzende Ernestine Zwingmann legt ihr Amt nieder


Delegiertenversammlung am 11. Mai 2022 findet gemäß Vorankündigung statt


Verden. Bereits Mitte November kündigte die Aufsichtsratsvorsitzende des
Hannoveraner Verbandes, Ernestine Zwingmann, an, dass sie bei der
turnusgemäßen Wahl anlässlich der nächsten Delegiertenversammlung nicht erneut für das Amt kandidieren werde. Unmittelbar vor der Aufsichtsratssitzung vom 11. April teilte Ernestine Zwingmann schriftlich mit, dass sie ihr Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt und somit ab sofort nicht mehr zur Verfügung steht. Eine Entscheidung, die letztendlich nur die Konsequenz aus der von ihr selbst gewählten Distanz zu den Mitgliedern im Aufsichtsrat und im Präsidium darstellt.

 

Während sich in den vergangenen eineinhalb Jahren nach der Strukturreform in der Zusammenarbeit der Ausschüsse, dem Präsidium und dem Aufsichtsrat eine von Professionalität und Team-Orientierung getragene Ausrichtung einstellte, stellte die neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende jedoch die Kontrolle und den Eingriff in die operativen Funktionen des Präsidiums in den Fokus ihrer Arbeit. Die Bewertung einzelner Themen in den Geschäftsfeldern des Hannoveraner Verbandes fand jedoch weder die Zustimmung ihrer Aufsichtsratskollegen, noch konnte sich eine von Vertrauen und Teamgeist orientierte Beziehung zum Präsidium einstellen. Ihre inhaltliche Kritik u.a. an der Umsetzung der Strukturreform hält Ernestine Zwingmann weiterhin aufrecht.
Die kommende Delegiertenversammlung in der Niedersachsenhalle in Verden wird am 11. Mai stattfinden.

 

Aufsichtsrat Hannoveraner Verband e. V.
(Hendrik Hüsker, Matthias Bug, Achim Schacke, Matthias Grupe)

 

Hannoveraner Verband e. V., Lindhooper Straße 92 – D-27283 Verden/Aller –
Telefon 0 42 31/67 3 0 – Telefax 0 42 31/67 37 12
www.hannoveraner.com – E-Mail: hannoveraner@hannoveraner.com

10/2022

 


Der Trubel beginnt

 

Die Verdener Auktion begrüßt die Reitpferde der April Auktion Online

 

 

 

Verden. Der Trubel auf dem Gelände der Niedersachsenhalle beginnt. Die 57 Pferde der Verdener Auktion Online im April haben ihre Boxen bezogen. Für die 37 hochklassigen Dressur- und 20 vielversprechenden Springpferde beginnt die spannende Auktionszeit in Verden. Ausprobiert werden können sie nach Absprache ab sofort. Ab Ostersonntag, 17. April, 9 Uhr, können die ersten Gebote auf den Auktionsliebling online abgegeben werden. Das finale Bid up startet am Samstag, 23. April, um 14 Uhr.

Die Reitpferde starten am Dienstag in ihr individuelles Training mit den Auktionsreitern des Hannoveraner Verbandes. Termine zum Ausprobieren der Pferde können mit den Kundenberatern vereinbart werden. Das breit aufgestellte Lot der Reitpferde hält für jeden Kaufinteressierten das Passende bereit. Während der gesamten Auktionszeit können die Pferde beim täglichen Training besichtigt werden.

 

 

 

Wer Ostern nicht nur Ostereier suchen möchte, wird bei Verdener Auktion Online im April fündig. Zur Auftaktpräsentation am Ostersamstag erwartet Interessierte ab 10 Uhr das vielfältige Lot der April Auktion in der Niedersachsenhalle. Die Kollektion präsentiert sich außerdem am Mittwoch, 20. Apri, ab 15 Uhr, bevor am Freitag, 22. April, ab 10 Uhr ausgewählte Pferde ihr Können im Freispringen unter Beweis stellen. Alle Präsentationen und das Freispringen können sowohl vor Ort in der Niedersachsenhalle als auch live im Internet verfolgt werden.

Angeführt wird die hochklassige Kollektion der Verdener Auktion Online im April von der lackschwarzen Dressurofferte Moonlight Sonata v. Morricone/Lauries Crusador xx (Z.: Dr. Carsten Haack, Freiburg, Ausst.: Dr. Erdal Yesilkaya, Odenthal). Passend zum Osterfest und dem bunten Frühlingsanfang wird die Springpferdekollektion von der auffällig gezeichneten und vermögenden Qualito/Perigueux-Tochter Quinta mit der Kopfnummer 4 angeführt (Z.: Carsten Thies, Winsen, Ausst.: Stüvel GbR, Zeetze).

 

 

Info: www.hannoveraner.com

 


05.04.2022   

Ein hoffnungsfrohes Osterfest!

Wo die Ostersonne die Welt bescheint,
verleiht sie ihr ein hoffnungsvolleres Gesicht

 




22.01.2022

Auftakt nach Maß

 

Preisspitze Fiadora nach Frankreich verkauft

 


Verden. Einen Auftakt nach Maß hatte die Verdener Auktion Online im Januar. Für 218.000 Euro wurde die mit fantastischer Grundqualität ausgestattete Fiadora nach Frankreich verkauft. Durchschnittlich mussten bei der ersten Auktion des Jahres 24.762 Euro bezahlt werden – rund 5.000 Euro mehr als im Vorjahr an gleicher Stelle.

Schon seit Beginn der Online Auktion war die Fürsten-Look/Valentino-Tochter Fiadora (Z.:  Dr. Michael Lühs, Wagenfeld, Ausst.: Anke Tonne-Lühs, Wagenfeld) Top-Kandidatin für den Spitzenpreis gewesen.  21 Bieter gaben 156 Gebote ab, zum Schluss trat Frankreich gegen Österreich an: Für 218.000 Euro wird die mit allerbesten Möglichkeiten ausgestattete Hannoveraner Prämienanwärterin die Reise in die „Grande Nation“ antreten. Dort wird ihre weitere Ausbildung für das große Viereck unter einer französischen Olympiareiterin mit ihrer internationalen Trainerin begleitet.

 

 

 

Die hohe Qualität der Springpferde wurde von den Kunden ebenfalls honoriert. Bei 65.000 Euro endete die Online Auktion für den gekörten Hengst Light Up E v. Light On/Embassy (Z. u. Ausst.: Dirk und Lars Eggers GbR, Hamburg), der seinen Weg in einem renommierten niedersächsischen Ausbildungsstall fortsetzen wird.

 

 

 

Die hochklassige Kollektion der Verdener Auktion im Januar wird weltweit Werbung für den Hannoveraner Verband machen. 30 der 61 Pferde werden Deutschland verlassen. Neben dem europäischen Ausland kamen Käufer aus den USA und Mexiko zum Zuge.

 

 

 

Weitere Informationen und Ergebnisse: www.hannoveraner.com

 

 

BU: Fiadora v. Fürsten-Look/Valentino wurde für 218.000 Euro nach Frankreich versteigert. Foto: Hannoveraner Verband


BZ

 

 

 

Information auf über 500 Seiten

 

Hannoveraner Jahrbuch Hengste ist erschienen

 

 

 

Verden. Das Hannoveraner Jahrbuch Hengste 2022 ist erschienen. Das bewährte und interessante Nachschlagewerk bietet auf über 500 Seiten die aktuelle Zuchtwertschätzung und zahlreiche Informationen zu den Vererbern. Außerdem werden alle Junghengste, die 2021 erstmals in das Hengstbuch I des Hannoveraner Verbandes eingetragen worden sind, ausführlich mit Foto und Text vorgestellt – eine unentbehrliche Informationsquelle für jeden Züchter.

 

Mit großer Spannung werden die Zuchtwerte der jungen Vererber erwartet. Asgard's Ibiza, Carridam, Diatendro, Don Romanov, Finnigan, Florenz, Floris Prince, Fürst Wilhelm, Gandhi, Instertanz V, Morricone, Revolution, Secret und Sezuan feiern vielbeachtete Premieren im Hannoveraner Jahrbuch Hengste.

 

Die für Hannover und das Rheinland zugelassenen Hengste sind im Jahrbuch mit Informationen über Hengstleistungsprüfung und Turniersporterfolge zu finden. Zuchtwerten aus Zuchtstutenprüfungen, Stutbuchaufnahmen, Auktionsvorauswahlen und Turniersport werden ebenso veröffentlicht wie in Sport und Zucht erfolgreiche Nachkommen. Die FN-Zuchtwerte verbunden mit der Zuchtwertschätzung des Hannoveraner Verbandes machen das Jahrbuch Hengste zu einem einzigartigen Werkzeug für jeden Züchter.

 

Die neu für Hannover anerkannten Hengste sind mit attraktiven Fotos, Pedigree und Informationen zum Mutterstamm ausführlich dargestellt. Hinzu kommen die Ergebnisse der Hengstleistungsprüfung oder Sportresultate.

Das Hannoveraner Jahrbuch Hengste 2022 kostet 25 Euro zzgl. Versandkosten und ist beim Hannoveraner Verband e. V. erhältlich.

 


Canela Fight, Mario, Diatendra

und Crazy Daisy gewinnen Titel

Hannoveraner Springpferde-Masters

 

Verden. Am ersten Dezemberwochenende stand Verden ganz im Zeichen der Springpferde. Die Hengstkörung war eingebettet in die Hannoveraner Springpferde-Masters. In der Niedersachsenhalle wurde Spitzensport gezeigt. Canela Fight, Mario sowie die beiden ehemaligen Verdener Auktionspferde Diatendra und Crazy Daisy gewannen die Titel. Erfolgreichste Reiterin war Alexa Stais, die neben dem Sieg bei den Sieben- und Achtjährigen vier weitere Top-Drei-Resultate erzielte.

 

Die ersten Masters-Sieger wurden am Freitag ermittelt. In einer Springpferdeprüfung der Klasse L holte sich die Canstakko/Fighting Alpha-Tochter Canela Fight (Z.: Frank Johannsen, Buxtehude) mit der Wertnote 8,8 den Titel. Geritten wurde die typvolle Hannoveraner Prämienanwärterin von Antonia Neuburg. Zweite wurde Catch  Me M v. Cador/Silvio (Z.: Peter Mahler, Neuhaus/Oste) mit Tim-Uwe Hoffmann, die im Juli bereits das Hannoveraner Springpferdechampionat gewonnen hatte – damals noch mit Christian Temme im Sattel. Gleich zwei Pferde landeten auf Platz drei: Companero PJ v. Comme il faut/Quality Time (Z.: Pferdezucht Dr. Jacobs GbR, Bierbergen) mit Roman Duchac, der auf der Verdener Auktion im April dieses Jahres einen neuen Besitzer gefunden hatte, und Contendro KA v. Contendro/Graf Top (Z.: Karsten Asendorf, Morsum) mit Alexa Stais.

 

Spannend wurde es bei den Sechsjährigen, die in einem M**-Springen mit Stechen um den Sieg antraten. Die besten Nerven hatte Harm Wiebusch, der mit seinem Mario v. Marius Claudius/Graf Grannus (Z.: Andrea und Norbert Wulf, Schillsdorf) als letzter Starter in den Stechparcours ritt und sich in überlegener Manier den Titel holte. Zweite der Hannoveraner Springpferde-Masters wurden die Stakkato/Werther-Tochter Seniora (Z.: ZG Manfred Kregel und Anton Schindele, Laatzen) und Alexa Stais. Bronze ging an Daisy und Julia Plate. Die Diarado/Canstakko-Tochter stammt aus eigener Zucht. Die beiden hatte Glück im Unglück, sie hatten so viel Schwung drauf, dass sich Reiterin und Pferd nach Durchreiten der Ziellinie trennten, lieferten aber dennoch die schnellste Vier-Fehler-Runde.

 

Die Fünfjährigen mussten im Finale in einem M*-Springen ebenfalls gegen die Uhr reiten. Acht der 27 Teilnehmer schafften es ins Stechen, nur einer blieb bis zuletzt strafpunktfrei: Das ehemalige Verdener Auktionspferd Diatendra v. Diatendro/Carolus (Z.: Michael Schenk, Niendorf) gewann mit Roman Duchac die weiß-gelbe Siegerschärpe. Mit der schnellsten Zeit, jedoch einem Abwurf, holte sich Alexa Stais nach Platz drei bei den Vier- und Rang zwei bei den Sechsjährigen eine weitere silberne Schleife mit ihrem Toulon/Goldfever-Sohn Toujolow (Z.: Norbert Bramlage, Dinklage). Platz drei ging an die Clinton’s Heart/Zacharias-Tochter Clinton’s Edelbiene (Z.: Dietrich Brünjes, Alfstedt) und Melissa Fricke.

 

Die letzte  Entscheidung der Hannoveraner Springpferde-Masters fiel bei den Sieben- und Achtjährigen. Das Stechen wurde zum Triumph für Alexa Stais. Die gebürtige Südafrikanerin, die bereits in allen anderen Jahrgangschampionaten auf einen Podestplatz gesprungen war, gewann das S*-Springen mit Crazy Daisy v. Chacco-Blue/Graf Top (Z.: Joachim Schwarze, Obernkirchen) und wurde mit dem Ludwigs As/Stakkato-Sohn Lucato Mad Jo (Z.: Jochen Meyer, Allwörden) Zweite. Crazy Daisy gehörte wie die Siegerin der Fünfjährigen zur Kollektion einer Verdener Auktion. Das gilt auch für die Stakkato/Espri-Tochter Suzi Quatro (Z.: Tessa Pfeil, Elmlohe), die ihr Reiter Enrico Süßenbach ebenfalls in der Niedersachsenhalle ersteigert hatte und Dritte wurde.

 

BU: Crazy Daisy und Alexa Stais haben die Hannoveraner Springpferde-Masters der Sieben- und Achtjährigen gewonnen. Foto: Hannoveraner Verband

 


 

Verden, 4. Dezember 2021

BZ

 

 

Sensationeller Hengstmarkt

Verdener Körung der Springhengste

 

Verden. Die Verdener Körung der Springhengste präsentierte sich extrem sportlich, und der Hengstmarkt endete mit einem ausgezeichneten Ergebnis. Zusätzlich zu den 33 Zweijährigen trat zum ersten Mal ein Dreijähriger bei der Junghengstkörung in der Niedersachsenhalle an. Es war ein voller Erfolg, er war einer der sechs Prämienhengste. Insgesamt wurden 18 exklusive Springtalente gekört. Preisspitze war ein Checkter/Stolzenberg-Sohn, der für 130.000 Euro in die USA verkauft wurde.

 

Durchschnittlich mussten für die Hannoveraner Springhengste 54.400 Euro angelegt werden. Heißbegehrt waren die Prämienhengste. Für 130.000 Euro wurde der Prämienhengst v. Checkter/Stolzenberg (Z.: Jasmin Leymann, Bassum, Ausst.: Böckmann Pferde GmbH, Lastrup), dessen Mutter Halbschwester von Eric Lamazes Weltklassepferde Fine Lady ist, an einen Stammkunden aus den USA versteigert. Er wird nicht alleine nach Florida reisen. Ein Prämienhengst v. Diacontinus/Stolzenberg (Z. u. Ausst.: Matthias Schäffer, Bremervörde) für 75.000 Euro sowie ein Prämienhengst v. Zinedream/Stolzenberg (Z. u. Ausst.: Dr. Carsten Haack, Freiburg) für 88.000 Euro werden ihn begleiten. Privatbeschäler Doom SR schickte gleich aus seinem ersten Jahrgang einen Prämienhengst in die Niedersachsenhalle. Der Schwarzbraune aus einer Aktion Pur-Mutter (Z. u. Ausst.: SR Sportpferde, Leipzig) wird in das Landgestüt Celle einziehen. Der Zuschlag erfolgte bei 72.000 Euro. Einen Auftakt nach Maß hatte der Hengstmarkt, als der dreijährige Cherubino v. Chacfly PS/Sunlight xx (Z.: Egest Thaden, Varel, Ausst.: Ekke Thaden, Varel), der im März den Freispringwettbewerb des Programms Hannoveraner Springpferdezucht gewonnen hatte, als erster Prämienhengst für 105.000 Euro nach Frankreich versteigert wurde. Marc Dilasser wird Platz im Sattel des sprunggewaltigen Dunkelbraunen aus dem Stamm der Fichtennadel nehmen. Der sechste Prämienhengst wird eine Box in Belgien beziehen. Bei 65.000 Euro fiel der Zuschlag für einen mit grenzenlosem Vermögen ausgestatteten Conthargos/Kannan-Sohn (Z.: Siegfried Buhl, Syke, Ausst.: Jens Buhl, Syke).

 

Für die 15 gekörten Springhengste, die zum Hengstmarkt antraten, mussten im Durchschnitt 54.400 Euro angelegt werden – rund 18.000 Euro mehr als im Vorjahr. Kauffreudig bei der OnLive-Auktion, bei der Gebote in der Niedersachsenhalle und via Internet abgegeben werden konnten, war das Ausland. Zehn junge Talente werden Deutschland verlassen.

 

Die 15 nicht gekörten Zweieinhalbjährigen spülten durchschnittlich 21.066,66 Euro in die Kassen der Aussteller. Auch hier war der Stammkunde aus Florida derjenige, der die überragende Qualität des Jahrgangs 2019 erkannte und einen Casalido/Contendro-Sohn (Z. u. Ausst.: Guido Köster, Grasberg) für 38.000 Euro ersteigerte.

 

BU: Preisspitze war ein Checkter/Stolzenberg-Sohn, der für 130.000 Euro an einen Stammkunden aus den USA versteigert wurde. Foto: Hannoveraner Verband

 


Prototyp einer Springstute

 

Hannoveraner Stute des Jahres 2021: St.Pr.St. Coletha

 

 

 

Verden. Der Rahmen war perfekt: Zwischen dem Finale der Hannoveraner Springpferde-Masters und dem Hengstmarkt der Springhengste wurde St.Pr.St. Coletha Hannoveraner Stute des Jahres 2021. Sie ist nicht nur selbst im Parcours erfolgreich gewesen, sondern hat mit Scenletha, Hunter’s Scendro, Scendro II und Scenndrinne vier internationale Springpferde gebracht. Die vererbungsstarke Dunkelbraune stammt aus der Zucht von Egon Schröder, Hittbergen. Sechsjährig kam sie in den Stall von Ludwig Lemenu, der seit vielen Jahren auf seiner Hunter Studfarm in Belgien passioniert Hannoveraner züchtet.   

 

 

 

St.Pr.St. Coletha verkörpert den Prototyp einer Springstute: Aus wertvollem Mutterstamm war sie selbst im Sport erfolgreich und gibt ihre herausragenden Talente an ihre Söhne und Töchter weiter. Weder Mühen noch Kosten hatte Ludwig Lemenu gescheut, um sie bei der feierlichen Ehrung in der Niedersachsenhalle präsentieren zu können. Sie reiste aus Italien an, wo sie sich zur Zeit zur Embryonengewinnung mittels ICSI befindet. Sichtlich gerührt nahm ihr Züchter, der vor wenigen Tagen seinen 83. Geburtstag feierte, die Urkunde und den gutdotierten Scheck der R+V/VTV Versicherung entgegen.

 

 

 

Am 17. März 2002 auf die Welt gekommen, startete St.Pr.St. Coletha aus dem Stamm der Aigrette ihre Karriere mit dem Klassensieg bei der Stutenschau in Hohnstorf. In den folgenden Jahren zeigte die Contendro/Singular Joter-Tochter ihre herausragende Veranlagung mit der Traumnote 10 für das Freispringen bei der Zuchtstutenprüfung, den Plätzen vier und zwei bei den Freispringwettbewerben des Programms Hannoveraner Springpferdezucht sowie sechs Siegen in Springpferdeprüfungen. Das Talent ist ihr in die Wiege gelegt worden, schon Mutter St.Pr.St. Sintha war in schweren Springen erfolgreich. 

 

 

 

Der Stakkato/Dinar-Sohn Scendix (Z.: Gudrun Wenzel, Bad Gandersheim) erwies sich als idealer Partner für St.Pr.St. Coletha. Er stand den Züchtern 2006 zum ersten Mal zur Verfügung, und über ihn kamen Egon Schröder und Ludwig Lemenu in Kontakt: Der Braune gehörte zur Hengstriege der Hunter Studfarm. Er machte sich später einen Namen als Sieger des prestigeträchtigen „Sires of the World“-Springen in Zangersheide und erzielte etliche 1,50 Meter-Placierungen. Gleich St.Pr.St. Colethas erstes Fohlen war ein Volltreffer. Hunter’s Scendro wurde in Verden und Belgien gekört, nahm zweimal an den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde in Lanaken teil und war danach international erfolgreich. Mittlerweile ist der Privatbeschäler Vater mehrerer S-erfolgreicher Springpferde. 2010 wurde seine rechte Schwester Scenletha geboren. Sie wurde 2013 als Reserve-Siegerstute der Herwart von der Decken-Schau gefeiert und war im folgenden Jahr Zweite des Freispringwettbewerbs in Verden. Die Rappstute nahm ebenfalls zweimal an den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde teil und feiert mittlerweile Siege und Placierungen bis 1,60 Meter. Ihr größter Erfolg liegt erst knapp fünf Monate zurück: Mit Jack Whitaker gewann Scenletha in Vilamoura die Europameisterschaft der Jungen Reiter und holte sich die Bronzemedaille mit dem britischen Team. Dritter im Bunde der sprunggewaltigen Vollgeschwister ist der neunjährige Scendro II, der bei Ludwig Lemenu in Belgien geboren wurde und mittlerweile auf 1,45 Meter-Niveau angekommen ist.

 

 

Die 2011 geborene Scennixe gehört noch heute zur Stutenherde von Egon Schröder. Sie trat wie Scenletha bei der Herwart von der Decken-Schau an und schaffte zweimal beim Freispringwettbewerb den Sprung auf das Podest. Die 10 für das Vermögen bei der Stutenprüfung gab sie an ihre Tochter Hann.Pr.A. Hickxie v. Hickstead White weiter. Sie führt die Erfolgsserie ihrer Mutter und deren Schwester weiter und gehörte vor zwei Jahren bei der Verbandsstutenschau in Verden zu den Besten. In der Zucht wird mittlerweile Colethas zweitjüngste Tochter Scenndrinne, eingesetzt, die es 2018 bis ins Finale der Weltmeisterschaften der fünfjährigen Springpferde geschafft hatte.


24.11.2021

 

„Sprung frei“ in Verden

 

Verdener Körung und OnLive-Auktion der Springhengste

 

 

 

Verden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Verdener Körung werden die Hannoveraner Springhengste getrennt von den Dressurhengsten gekört. Vom 2. bis 4. Dezember steht die Niedersachsenhalle ganz im Zeichen der hochtalentierten Stangenkünstler. Neben Körung und Hengstmarkt sind die Hannoveraner Springpferde-Masters, die zeitgleich stattfinden, ein Highlight für alle Springpferdeenthusiasten.

 

 

 

Die Hannoveraner Springpferde-Masters geben den hoffnungsvollen 36 jungen Talenten ein sportliches Umfeld, das dem Hannoveraner Springpferd die volle Aufmerksamkeit widmet. Die Springpferde- und Springprüfungen für vier bis acht Jahre alte Hannoveraner und Rheinländer stellen die Mutterstämme der Köraspiranten in den richtigen Zusammenhang. Die Finales finden am Freitag und am Sonnabend vor dem Hengstmarkt statt. Die guten Mutterstämme sind das Tafelsilber der Hannoveraner Zucht, und der diesjährige Springhengstjahrgang hat einiges davon zu bieten. Mehrfach stößt man auf Mutterstämme, die Erfolgspferde bis hin zu Teilnehmern an Olympischen Spielen hervorgebracht haben. So zum Beispiel bei einem Junghengst v. Asca/Favorit ASK aus dem Stutenstamm von Esprit FRH (Lars Nieberg), einem Checkter/Stolzenberg-Sohn aus der Halbschwester von Fine Lady (Eric Lamaze) oder einem Sohn des Diamant de Plaisir/Cador aus der Halbschwester von Fit for Fun (Luciana Diniz). Mehrfach haben die Mütter der Junghengstkollektion Sporterfolge in Springpferdeprüfungen oder sogar bis zur schweren Klasse, und mehrfach sind die Junghengste direkt oder deren Mütter Halbgeschwister zu hoch erfolgreichen Sportpferden. Genetisch hat der Springhengstjahrgang also einiges zu bieten.

 

 Körung und Hengstmarkt werden live im Internet bei ClipMyHorse.tv übertragen. Die Auktion der Springhengste wird erstmals als Hybridauktion durchgeführt. Gebote können direkt von den Zuschauertribünen in der Niedersachsenhalle oder bequem von zu Hause aus abgegeben werden. Zuvor wird in einem hochinteressanten Schaublock die Hannoveraner Stute des Jahres gekürt. 

 

 


BU: Preisspitze Frido v. Finest/Spörcken. Foto: Hannoveraner Verband

20.11.2021

Final Countdown in Verden

Verdener Auktion im November mit Topresultat

 

Verden. Zum fünften und letzten Mal in diesem Jahr konnte man am 20. November auf der Verdener Auktion Reitpferde online ersteigern. Von den 41 angebotenen Pferden erhielten alle einen digitalen Zuschlag, 24 bleiben in Deutschland, 17 treten die Reise in insgesamt acht Länder an. Dabei erwarben Bieter aus Spanien und Frankreich mit je vier Käufen die meisten Pferde. Preisspitze war Frido, der für 56.000 Euro versteigert wurde.

 

Stammkunden aus Spanien sicherten sich die Preisspitze der Auktion: einen schwarzbraunen Wallach namens Frido v. Finest/Spörken (Z.: Julia und Dr. Arndt-Friedrich Echte, Hameln, Ausst.: Monika Decke, Balge). Sowohl während der einwöchigen Bieterzeit im Internet als auch während des zwölftägigen Ausprobierens in Verden zeichnete sich das Interesse an dem rittigen und sich immer taktsicher bewegenden Wallach ab. Das teuerste Springpferd wurde kurz vor Ende der November Auktion Online zugeschlagen: Quality Top v. Qualito/Grey Top kostete 46.000 Euro und bleibt in Deutschland. Gezogen und verkauft wurde die vermögende Stute von Werner Rückgauer aus Krautheim. 

 

Der Durchschnittspreis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 5.000 Euro auf 21.634 Euro. Das ist eine neue Bestmarke für die Verdener Auktion im November. Zwölf Pferde wurden für 25.000 Euro und mehr zugeschlagen, weitere 17 erreichten Preise von 15.000 Euro und besser.

 

Ergänzt wurden die Reitpferde von zwölf zweieinhalbjährigen Springhengsten. Diese jungen Sportaspiranten kosteten im Durchschnitt 12.000 Euro. Zwei werden Deutschland verlassen, für sie geht die Reise nach Polen bzw. Österreich. Angeführt wird die Statistik mit deutlichem Vorsprung von einem weiteren Qualito-Nachkommen: Question of Honour v. Qualito/Acorado (Z. u. Ausst.: Martin Klintworth, Ohrensen) fand für 17.500 Euro einen neuen Besitzer. Ein renommierter Ausbilder aus der Nähe von Verden ersteigerte den Braunen für einen amerikanischen Hunter- und Springpferdestall.

 

In 14 Tagen, am 4. Dezember, werden in der Niedersachsenhalle im Rahmen des Hengstmarktes gekörte und nichtgekörte Springhengste des Jahrgangs 2019 versteigert, bevor dann zu Beginn des nächsten Jahres Reitpferde in einer Online-Aktion am 22. Januar den Startschuss für das nächste Auktionsjahr geben.

 

Weitere Informationen: www.hannoveraner.com

 


 

 

Stellungnahme von Aufsichtsrat und Präsidium des Hannoveraner Verbandes zur Presse-Mitteilung von Ernestine Zwingmann zu ihrem Verzicht einer erneuten Kandidatur als Aufsichtsratsvorsitzende

 

 

Verden. Die mit der Strukturreform des Hannoveraner Verbandes verbundene Installation neuer Gremien und vor allem aber auch neuer Personen, die in diesen Gremien im Ehrenamt die notwendige Modernisierung und die zukünftige Ausrichtung des Hannoveraner Verbandes vorantreiben, war und ist eine große Herausforderung für eine Organisation dieser Größenordnung. Ganz überwiegend zeigt sich in der Zusammenarbeit der Ausschüsse, des Präsidiums und des Aufsichtsrats eine von Professionalität und Team-Orientierung getragene Ausrichtung. Da die Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen Gremien nach Satzung und Geschäftsordnung einerseits in unterschiedliche Kompetenz- und Verantwortungsfelder aufgeteilt sind, andererseits aber die Erreichung der strategischen und operativen Ziele des Hannoveraner Verbandes nur durch den gegenseitigen Austausch und dem Verständnis der Position des jeweils anderen erreicht werden kann, ergeben sich daraus zuweilen auch Konflikte innerhalb einer Organisation. Das und wie es uns als Hannoveraner Verband in den vergangenen Monaten gelungen ist, eine effiziente und von positiver Stimmung getragene neue Gremienstruktur zu etablieren, wird in dem von unserem Vize-Präsidenten verfassten Editorial in der November-Ausgabe von DER HANNOVERANER deutlich dargestellt.

Mit Bedauern müssen Aufsichtsrat und Präsidium des Hannoveraner Verbandes jedoch feststellen, dass die Aufsichtsratsvorsitzende Ernestine Zwingmann in ihrem eigenen Verständnis und ihrer eigenen Beurteilung über Fragen der Aufgabenwahrnehmung, verantwortlicher Zuständigkeit, der Zusammenarbeit und der damit einhergehenden gebotenen Transparenz zu einem völlig anderen Ergebnis kommt. Wie sie in ihrer Pressemitteilung ebenfalls zum Ausdruck bringt, findet ihr Verständnis über die Funktion und Aufgaben des Aufsichtsratsvorsitzes auch innerhalb der Gremien des Hannoveraner Verbandes keine Mehrheit; insofern ist der von ihr gewählte Schritt, auf der Delegiertenversammlung im Januar 2022 nicht erneut zu kandidieren, eine notwendige und richtige Konsequenz. Aufsichtsrat und Präsidium möchten jedoch gemeinsam zum Ausdruck bringen, dass sie in enger Kooperation und gegenseitigem Vertrauen den eingeschlagenen Weg für eine positive Entwicklung des Hannoveraner Verbandes weiterverfolgen werden. Die von Frau Zwingmann öffentlich vorgebrachte Kritik wurde von den Mitgliedern des Aufsichtsrates und des Präsidiums in gemeinsamer Sitzung offen, vorbehaltlos und selbstkritisch diskutiert.

Wir sind uns der Wirkung in der Öffentlichkeit, die mit der Pressemitteilung der Aufsichtsratsvorsitzenden erzeugt wurde, nur allzu bewusst. Es gehört aber auch zum Verständnis einer demokratischen Gesellschaft, diesen von Frau Zwingmann gewählten und sehr persönlich begründeten Weg zu akzeptieren. Hieraus allerdings Zusammenhänge und Rückschlüsse abzuleiten, wie in einzelnen Kommentaren bereits geschehen, die dem Hannoveraner Verband und seinem Gremien mangelnde Bereitschaft oder Fähigkeit zur Erneuerung unterstellen, müssen jedoch entschieden zurückgewiesen werden. Es ist selbstverständlich, dass nach einer fast 100-jährigen Tradition eine Neuausrichtung des Hannoveraner Verbandes auch noch etliche Herausforderungen beinhaltet – inhaltlich und organisatorisch. Dabei ist eine konstruktive und selbstreflektierende Kritik jederzeit nicht nur willkommen, sondern wird auch als notwendiger Impuls für unsere zukunftsorientierte Arbeit angesehen.

Aufsichtsrat Hannoveraner Verband
Hendrik Hüsker, Matthias Bug, Achim Schacke, Matthias Grupe

Präsidium Hannoveraner Verband
Dr. Hinni Lührs-Behnke, Carsten Leopold, Matthias Klatt, Hergen Forkert, Harald Thelker, Dieter Meyer


 

 

 

 

 

 

Fidertanz tanzt an die Spitze

 

Hannoveraner Hengst des Jahres

 

 

 

Verden. Die Spannung war groß: Am letzten Tag der Verdener Hengstkörung wurde das Geheimnis gelüftet. Der Fidermark/Ravallo-Sohn Fidertanz ist Hengst des Jahres 2021. Der Dunkelbraune aus der Zucht von Hermann Schult und dem Besitz der Hengststation Böckmann nahm in wahrer Beschälermanier die sehr emotionale Ehrung entgegen und drehte vor dem begeisterten Publikum in der Niedersachsenhalle seine Ehrenrunde. 

 

 

 

Damit hatte die Familie Schult zum zweiten Mal in diesem Jahr in Verden Grund zum Jubeln. Im August hatten drei Schwestern von Fidertanz den Herwart von der Decken-Preis als beste Stutenfamilie gewonnen. Dabei könnte der Name der Mutter nicht treffender sein: „Reine Freude“. Über ihren Sohn hat die Staatsprämienstute aus dem Stamm der Jucking weltweite Bedeutung erlangt. Der im Rheinland registrierte Fidertanz kam am 23. Mai 2002 auf die Welt. Von Anfang an begeisterte er mit seinen Reitpferdequalitäten. Als Körungssieger in Münster-Handorf gelangte er in den Besitz der renommierten Hengststation Böckmann. Dreijährig wurde Fidertanz mit Maike Lührig Vize-Bundeschampion, absolvierte seinen Veranlagungstest in Neustadt/Dosse als Bester und legte seine weitere Leistungsprüfung im Sport mit der Qualifikation zum Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde ab. Mit Antonio Teixeira do Vale erreichte Fidertanz schließlich Grand Prix-Reife.

 

 

 

Von 2005 bis 2008 war Fidertanz auf dem Klosterhof Medingen aufgestellt, bevor er eine Box auf der Hengststation Böckmann in Lastrup bezog. Seine Qualitäten sprachen sich herum. In dem Jahr, in dem er zum Hengst des Jahres wird, meldet die FN genau 1.000 turniererfolgreiche Nachkommen. Foundation und Franziskus gehören mit Matthias Alexander Rath und Ingrid Klimke zur deutschen Extraklasse im Dressurviereck. Ihre Erfolge trugen maßgeblich dazu bei, dass Fidertanz im aktuellen Ranking der besten Dressurpferdevererber weltweit auf dem hervorragenden siebten Platz steht. Dass seine Nachkommen durchaus vielseitig sind, beweist neben Finest Fellow, der mit Elena Otto-Erley bis CCIO4* unterwegs ist, die Fuchsstute Fairytale, die Anna Lena Schaaf in Malmö zum Vize-Europameisteritel getragen hat. Der FN-Zuchtwert von Fidertanz in der Dressur hat die sagenhafte Marke von 150 erreicht. 18 Söhne sind für Hannover gekört, elf zur Zeit in das Hengstbuch I eingetragen. 101 Fohlen und 72 Reitpferde, die Fidertanz zum Vater haben, fanden über die Verdener Auktionen neue Besitzer. Neben Foundation und seinen beiden hochpreisigen Vollbrüdern Crystal Friendship und Flavio Briatore sorgte Prämienhengst Feuerspiel 2009 mit einem Zuschlagspreis von 330.000 Euro für Furore.

 

 

 

Gemeinsam mit der R+V/Vereinigte Tierversicherung zeichnet der Hannoveraner Verband seit 1992 einen bedeutenden Hannoveraner Hengst aus. Neben einem hochdotierten Scheck erhält der Züchter ein wertvolles Ölgemälde aus dem Atelier von Manfred Busemann.

 

 

Foto: Hannoveraner Hengst des Jahres 2021: Fidertanz mit Familie Schult und Gilbert Böckmann. Foto: Hannoveraner Verband


 

„E“ wie eindrucksvoll

Hengstkörung und Hengstmarkt

 

Verden. Die Verdener Hengstkörung war geprägt von Hengsten mit dem Anfangsbuchstaben E, die der bewährten Adeptus xx-Linie wieder neuen Auftrieb geben. Allen voran ein Prämienhengst v. Escamillo, der den Spitzenpreis von 700.000 Euro erzielte. 55 Dressurhengste waren angetreten, von denen 31 gekört wurden. Sechs von ihnen verließen die Niedersachsenhalle als Prämienhengst. Die gekörten Hengste verließen für durchschnittlich 125.346 Euro den Hengstmarkt.

 

Aus zuchterprobter Mutter, die schon zwei gekörte Söhne geliefert hat, und mit gehörigem Vollblutanteil im Pedigree, präsentierte sich der Escamillo/De Niro-Sohn (Z. u. Ausst.: 2M2 Horses I Bastad AB, Bastad/SWE) auch am letzten Tag genauso kraftvoll und energisch wie am ersten. Das überzeugte einen niederländischen Hengsthalter, dessen Vererber seit vielen Jahren auch im Spitzensport zu den Besten gehören. Für 700.000 Euro erfolgte der Zuschlag am Telefon.

 

Als erster Prämienhengst wurde ein  Schwarzbrauner v. Bon Coeur/Carabas (Z.: Dirk Schröder, Lentföhrden, Ausst.: Christine Klaewer, Lentföhrden) aus dem Stamm des Jahrhunderthengstes Weltmeyer für 300.000 Euro versteigert. Jubel brandete auf, als Auktionator Frederik De Backer verkündete: „Und er geht ins Landgestüt Celle!“. Für 370.000 Euro sicherte sich der Klosterhof Medingen ein wahres „Kraftpaket“, einen Fuchs v. Totilas/Danciano (Z.: Josef Brinkemöller, Georgsmarienhütte, Ausst.: BG Brinkemöller und Westendarp, Wallenhorst). Er verfügt ebenfalls über beste Genetik, Aushängeschilder des Stammes der Arma sind die Vererber Chasseur I und II sowie Wolkentanz I und II. Kurz zuvor war Burkhard Wahler, der zu Jahresbeginn die Leitung des Klosterhofs an seinen Sohn Christoph abgegeben hat, im Schauprogramm mit dem Fritz von der Decken-Preis als erfolgreichster Beschicker der Hengstkörung der vergangenen zehn Jahre ausgezeichnet worden.

 

Einen neuen Besitzer aus Frankreich fand der Prämienhengst v. Fürst Belissaro/San Remo (Z.: Jan Schomaker, Wischafen, Ausst.: Heinrich Gießelmann, Barver) an. Der Zuschlag für den bewegungsstarken Braunen aus dem Stamm der Stempelhengste Pik Bube I und II erfolgte bei 210.000 Euro. Schon mehrfach in Verden fündig geworden ist der Käufer des Prämienhengstes v. Escolar/Sir Donnerhall (Z.: Hermann-Josef Thoenes, Grefrath, Ausst.: Theo Lenzen, Nettetal), der sich durch große Elastizität in den Bewegungen auszeichnete und 180.000 Euro kostete. Vor zwei Jahren hatte der Käufer Bundeschampion Va‘ Pensiero in der Niedersachsenhalle entdeckt. 

 

Als Pachthengst wird der Prämienhengst v. For Dance/Dagostini (Z.: Christoph Plate, Beverstedt, Ausst.: Blue Hors ApS, Randbol/DEN) eine Box im Landgestüt Warendorf beziehen. Er war nur zur Körung angemeldet.

 

Die 26 gekörten Hengste erzielten insgesamt einen Durchschnittspreis von 125.346 Euro, was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Die Nachfrage innerhalb Deutschlands war stark, 22 Zweieinhalbjährige werden ihr Geburtsland nicht verlassen. Die 22 nichtgekörten Hengste kosteten im Schnitt 38.364 Euro.

 

Im abwechslungsreichen Rahmenprogramm wurde Dr. Ludwig Christmann in den Ruhestand verabschiedet. Seit 37 Jahren stand der promovierte Agrarwissenschaftler in Diensten des Hannoveraner Verbandes und war als Leiter der Abteilung „Zucht International“ weltweiter Botschafter des Hannoveraners. Er erhielt nicht nur die Goldene Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes, sondern auch die Gustav Rau-Medaille in Bronze der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

 

Zum ersten Mal findet die Junghengstkörung des Hannoveraner Verbandes nicht nur getrennt nach Disziplinen, sondern auch mit vierwöchigem Abstand statt. Die Springhengste haben ihren großen Auftritt vom 2. bis 4. Dezember. Einer der Höhepunkte werden die Hannoveraner Springpferde Masters sein, bei denen Vier- bis Achtjährige ihre großen Talente über dem Sprung unter Beweis stellen werden.

 

Junghengstkörung in Verden

Dressurhengste

 

 


Hengstvorauswahl Springhengste

 

 


 

 

Das Dressurpferd im Fokus

 

Videos der Hengste Online


Verden. Zum ersten Mal finden beim Hannoveraner Verband in Verden Körung und Hengstmarkt getrennt nach Disziplinen statt. Vom 4. bis 6. November liegt der Fokus in der Niedersachsenhallen einzig und allein auf den Dressurhengsten. Die Springhengste werden vom 2. bis 4. Dezember ihren großen Auftritt haben. Die exzellente Kollektion der Zweieinhalbjährigen mit erlesenen Abstammungen ist mit Fotos, Videos und zahlreichen Informationen zu den Mutterstämmen unter www.hannoveraner.com Online.

 

Die jungen Hengste des Jahrgangs 2019 sind nicht nur als zukünftige Vererber hochinteressant. Nicht selten starteten bei der Körung internationale Karrieren im Sport. So auch die von Destacado FRH v. Desperados/Londonderry (Z.: Heinrich Gießelmann, Barver), der mit Matthias Alexander Rath im Dezember vergangenen Jahres das Finale des Nürnberger Burg-Pokals gewonnen hat. Ein Jahr zuvor war D’avie FRH v. Don Juan de Hus/Londonderry (Z.: Dorothee Heitmüller, Nienburg) auf dem Hengstmarkt in Verden versteigert worden. Als Doppelweltmeister wird er aktuell von Lisa Müller auf Grand Prix-Niveau erfolgreich vorgestellt.

 

Das Abstammungsbild der zugelassenen Dressurhengste ist abwechslungsreich wie selten zuvor. Erstmals ist eine größere Anzahl von Nachkommen aus dem westfälischen Zweig der Hengstlinie des Adeptus xx in Verden vertreten. Der mit Hubertus Schmidt bis zum Grand Prix erfolgreiche Escolar entsendet gemeinsam mit seinem Sohn, dem Vizeweltmeister der jungen Dressurpferde Escamillo, zehn junge Hengste zur Hannoveraner Körung. Außerdem ist Secret mit seinem zweiten Jahrgang ebenso stark in der Körkollektion vertreten wie 2020 mit seinem Premierenjahrgang.

 

Zeitplan

 Donnerstag, 4. November

9 Uhr           Anlieferung der Dressurhengste

 14 Uhr Freispringen der Dressurhengste

 Freitag, 5. November

 9 Uhr           Vorstellung der Dressurhengste auf

                         der Dreiecksbahn 

 14 Uhr Longieren der Dressurhengste

  Samstag, 6. November

 8 Uhr           Freilaufen der Dressurhengste,

                        Körung und Prämierung der Dressurhengste

 14 Uhr Schauprogramm Dressur

 15 Uhr Auktion der Dressurhengste

 

 Weitere Informationen: www.hannoveraner.com

Tickets: www.ticketmaster.de


 

 

Hannoveraner Champion wird Preisspitze

 

138. Elite-Auktion – Reitpferde

 


Verden. Bei der 138. Elite-Auktion Online erzielte der Hannoveraner Champion und Vierte des Bundeschampionats, Sedamo K, den Spitzenpreis von 305.000 Euro. Ebenso rekordverdächtig ist der Durchschnittspreis. 40.943 Euro mussten im Schnitt für die 79 hochkarätigen Reitpferde angelegt werden.

 

 

 

Schon im Vorfeld avancierte der Secret/Dancier-Sohn Sedamo K (Z. u. Ausst.: Hof Kleemeyer, Sudweyhe) zum Star der Kollektion. Der schwarzbraune Strahlemann hatte nicht nur das Hannoveraner Championat der dreijährigen Stuten und Wallache gewonnen, sondern war beim Bundeschampionat mit glänzenden Noten bedacht worden. Zwölf Bieter gaben 186 Gebote ab, bis der Preis feststand: Für 305.000 Euro wurde er an einen namhaften Ausbildungsstall in Nordrhein-Westfalen verkauft, der in den vergangenen Jahren schon oft an der Quelle in Verden fündig geworden ist. Sedamo K wird nicht alleine reisen. Francesco  v. Flanell/Lauries Crusador xx (Z.: Thomas Heuer, Bienenbüttel, Ausst.: Michael Schenk, Niendorf) wird ihn begleiten. Für den Dreijährigen, dessen Großmutter Delicia den Grand Prix-erfolgreichen Privatbeschäler Cadeau Noir brachte, fiel das virtuelle Auktionshämmerchen bei 161.000 Euro.

 

 

 

Das teuerste Springpferd nahm ebenfalls spielend die 100.000 Euro-Hürde. Im Hengstaufzuchtgestüt Hunnesrück aufgewachsen, war Stepstone v. Stolzenberg/Quintender (Z.: Ulrike von Stietencron, Emmerthal, Ausst.: Landgestüt Celle) für 116.000 Euro zu haben. Der athletische braune Hengst wurde von MK Sporthorses aus Starnberg ersteigert und kommt in den Stall des international erfolgreichen Springreiters Max Kühner.

 

 

 

Der  Club der „Einhunderttausender“ hat vier weitere neue Mitglieder: 126.000 Euro war Bombastic v. Bon Coeur/Wilawander xx (Z.: Heinz-Eduard Börger, Loxtedt, Ausst.: Heinz-Georg Kück, Worpswede), dessen Mutter die Vollschwester des Stempelhengstes World Cup ist, einem Stammkunden aus Spanien wert. Bei 101.000 Euro blieben die Gebote für einen weiteren Bon Coeur-Sohn stehen, Bon D’Amour v. Bon Coeur/Ladabilis (Z.: Uwe Brennenstuhl, Lüchow, Ausst.: Zuchthof Düvel, Katlenburg-Lindau). Der Schwarzbraune hatte einst bei der Verdener Fohlen-Auktion seinen ersten öffentlichen Auftritt. Das hatte auch Die Tänzerin v. Don Monet/St. Moritz Junior (Z.: Martin Hanschen, Ehrenburg, Ausst.: Fabian Janda), die für 118.000 Euro nach Bayern versteigert wurde. Deichtanz v. Diamond Hit/Lauries Crusador xx (Z. Stefanie Meyer, Allwörden, Ausst.: Jochen Meyer, Allwörden) kostete 115.000 Euro.

 

 

Mit 49 Pferden erzielten über 60 Prozent der Kollektion der 138. Elite-Auktion Online Preise von über 25.000 Euro. 35 Auktionspferde werden Werbung für Hannover und das Rheinland in aller Welt machen. Gleich sechsmal taucht Frankreich in der Verkaufsstatistik auf, gefolgt von den USA, Kanada, Österreich und Spanien mit jeweils drei Einkäufen.

 

Dynamic in Black – ein Traum!

138. Elite-Auktion – Fohlen und Junghengste


Verden. Am zweiten Tag der 138. Elite-Auktion Online standen ausgesuchte Fohlen und zweieinhalbjährige Hengste mit Dressurpferdepedigrees im Rampenlicht. Den Spitzenpreis bei den Fohlen erzielte Dynamic in Black, der für 74.500 Euro nach Norwegen versteigert wurde. Bestbezahlter Junghengst war Frankie K, für den eine Käuferin aus den USA 55.500 Euro investierte.

 

Sechzehn Bieter zeigten Interesse an dem Dynamic Dream/De Niro-Sohn Dynamic in Black und bescherten seinem Züchter und Aussteller Axel Baumgartner aus Kamern, der schon zahlreiche hochklassige Fohlen nach Verden geschickt hat, den Spitzenpreis von 74.500 Euro. Die Online Auktion war glänzend gestartet. Gleich das erste Fohlen, San Salvador v. Sir Donnerhall/Benetton Dream (Z. u. Ausst.: Hubertus Poll, Gilten) fand für 35.500 Euro einen neuen Besitzer in der Ukraine. In Ungarn wird Casino Royal v. Conthargos/Graf Top (Z. u. Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) aufwachsen. Der Braune aus dem Stamm der Pension, auf den auch der Celler Landbeschäler Diacontinus zurückgeht, war mit einem Zuschlagspreis von 10.500 Euro die bestbezahlte Offerte mit Springgenen im Pedigree.

 

Die 25 Vertreterinnen und Vertreter des Jahrgangs 2021 erzielten einen Durchschnittspreis von 11.520 Euro und setzten damit eine Spitzenmarke. Im Vergleich zum Vorjahr war der Durchschnittspreis rund 1.400 Euro höher. 15 Fohlen bleiben in Deutschland, zehn sicherten sich Kunden aus ganz Europa. 

 

Die 138. Elite-Auktion Online wurde durch ein hochinteressantes Lot junger Dressurhengste komplettiert. Die Zweieinhalbjährigen wurden während der Vorauswahl für die Hengstkörung ausgesucht und stießen auf reges Interesse. Von Beginn lag der bewegungsstarke Frankie K v. Franklin/San Amour (Z. u. Ausst.: Konstantin Kratzberg, Hildesheim) in der Gunst der Käufer ganz vorne. Diese Führung gab der ausdrucksstarke Rappe bis zum Zuschlag nicht ab und wurde nach internationalem Bieterduell für 55.500 Euro an einen Kunden aus den USA verkauft. Wer eines der 24 hochinteressanten Nachwuchstalente sein Eigen nennen wollte, musste für seinen Wunschkandidaten im Durchschnitt 19.646 Euro anlegen.

 

Der 138. Elite-Auktion folgen weitere Highlights in Verden. Vom 4. bis 6. November finden Hengstkörung und Hengstmarkt der Dressurhengste statt. Am 20. November werden rund 50 Reitpferde Online versteigert, die ab dem 10. November zum Probereiten bereitstehen. Der krönende Abschluss des Jahres sind Hengstkörung und Hengstmarkt der Springhengste vom 2. bis 4. Dezember, in deren Rahmen auch die Hannoveraner Springpferde Masters ausgetragen werden.

 

Info: www.hannoveraner.com

 


Hengstvorauswahl für die Körung der Dresssurhengste

am 04. bis 06. November in Verden

 


 

Auf der Mitgliederversammlung gab es folgende Beschlüsse:

 

1.    Die Altersgrenze für die Wahl in den Vorstand wurde aufgehoben.

 

2.   Die Delegierten für den Hannoveraner Verband werden jetzt direkt durch den             Pferdezuchtverein gewählt.

 

Die Wahlen zum Vorstand ergaben folgendes Ergebnis:

 

1. Vorsitzender       Robert Groß im Amt bestätigt

1. Stellvertreter      Stefan Determann im Amt bestätigt

2. Stellvertreter      Wolfgang Stümpel übernimmt das Amt von Johannes Sabel

Schriftführer            Stephan Vorholt im Amt bestätigt

Kassenwart              Uwe Schlicht im Amt bestätigt

 

Wolfgang Stümpel ist Delegierter für den Hannoveraner Verband

 

Robert Groß und Vinzent Bauer sind Delgierte für die Bezirksversammlung

 


 

 

Fürst Toto-Tochter für Frankreich 

 

Fohlen-Auktion Online am 16. September

 

 

 

Verden. Zum vorletzten Mal in diesem Jahr fiel am gestrigen Abend der virtuelle Hammer für die Verdener Auktionsfohlen. Die 32 Fohlen wechselten für einen Durchschnittspreis von 7.773 Euro den Besitzer. Preisspitze war die Fürst Toto-Tochter Flavia mit einem Zuschlagspreis von 15.500 Euro.

 

 

 

Mit Flavia führt eine herrliche Fürst Toto-Tochter mit Höchstgebot von 15.500 Euro das Preisgefüge an. Gezogen und ausgestellt von Günther Röhrich, Neustedt, wird dieses aus einer Sandro Hit-Mutter stammende Rapp-Stutfohlen nun Ihren Weg nach Frankreich antreten. Einen Zuschlag von 14.000 Euro erhielten direkt zwei Fohlen: De Niro Gold/Londontime/Fürst Piccolo liest sich im Pedigree von Die Feine EH (Züchter und Ausst.: ZG Edler Heger, Exlertal), die so das Interesse einer Käuferin aus Baden-Württemberg weckte. Mit gleichem Zuschlagspreis wird Designed in Black seine Reise in die USA antreten. Gezogen und ausgestellt von Theda Busemann, Moormerland, weist dieser Despacito- Rotspon-Sohn einen abgesicherten Mutterstamm auf und verspricht auch zukünftig von sich hören zu lassen.

 

 

 

Insgesamt erzielten sieben Fohlen einen Zuschlagspreis von 10.000 Euro und mehr. 16 Auktionsfohlen wurden von Bietern aus Deutschland ersteigert, vier beziehen einen neuen Stall in Ungarn, drei der Fohlen treten ihre Reise in die USA an, jeweils zwei wechselten in die Niederlande, Frankreich und Spanien und jeweils ein Fohlen zieht nach Polen, Großbritannien und Argentinien.

 

 

 

Die nächte Möglichkeit in diesem Jahr ein Fohlen in Verden zu ersteigern, ist am 24. Oktober 2021 anlässlich der 138. Elite- Auktion. Die Kollektion bietet 25 qualitätsvolle Fohlen mit abgesicherten Pedigrees. Gleich zwei Fohlen können den frisch gebackenen Weltmeister der Siebenjährigen Dressurpferde Jovian ihren Vater nennen. Aber auch im Springlager sind mit Nartago und Comme Prévu sporterprobte Väter in den Pedigrees zu finden. Die Kollektion der 138. Elite Auktion wird online unter www.verden-auktion-online.com versteigert.

Weitere Informationen: www.hannoveraner.com


11.09.2021            Bitte denken Sie daran, sich rechtzeitig anzumelden!!

 

Mitgliederversammlung 2021

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 17.09.2021 im Gasthaus Köbbe,

                      Droper Straße 10 in 49838 Gersten um 19:00 Uhr


Sehr geehrte Züchterinnen und Züchter,


wir laden Euch hiermit herzlich zur Mitgliederversammlung am 17.09.2021 

                        um 19:00Uhr ins Gasthaus Köbbe, Gersten, ein.


Bitte habt Verständnis dafür, dass die Versammlung unter dem Einfluß von Corona nicht wie gewohnt durchgeführt werden kann. Deshalb benötigt Ihr einen Testnachweis der nicht älter als 24 Stunden ist. Oder Ihr seid vollständig geimpft (Impfpass) bzw. Genesen mit entsprechendem schriftlichen Nachweis.
Bitte entsprechende Nachweise bereit halten, damit Ihr an der Versammlung teilnehmen könnt.


In der Versammlung werden nur Kaltgetränke ausgegeben und das gewohnte gemeinsame Essen entfällt. Für das leibliche Wohl ist eine gesonderte
Veranstaltung im Herbst vorgesehen, dessen Termin wir unter Tagespunkt 11 ansprechen möchten.


Aus Organisatorischen Gründen wären wir Euch sehr dankbar, wenn Ihr Euch telefonisch bis spätestens 15.09.2021 unter den unten angegebenen
Rufnummern bei Robert Groß oder Stephan Vorholt anmeldet.

 

Robert Groß    Telefon: 0160 / 912 75 087


Stephan Vorholt   Telefon: 05962 / 80 799 88


06.09.2021

Zwei großartige Chancen

 

Online Fohlen-Auktionen im September

 

 

 

Verden. Im September bietet der Hannoveraner Verband zwei großartige Chancen, ein hochveranlagtes Fohlen Online zu ersteigern. Am 9. September und am 16. September kommen ausgesuchte Stut- und Hengstfohlen mit erlesenen Pedigrees zur Auktion. Die erste Kollektion mit Fotos, Videos und Informationen zur Abstammung sind bereits im Internet verfügbar. Gebote können ab Montag, 6. September abgegeben werden, bevor drei Tage später am Donnerstag ab 19:30 Uhr das finale Bid Up startet.

 

 

 

Bei der ersten Online Fohlen-Auktion wird es international: 14 erlesene Nachwuchshoffnungen von Hannoveraner Züchtern aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Polen und den Niederlanden warten auf neue Besitzer. Besonderes Highlight ist Kopfnummer 3, die Vollschwester des Doppelweltmeisters D‘avie FRH v. Don Juan de Hus/Londonderry (Z. u. Ausst.: Haras de Hus, Petit Mars/FRA).

 

  

 

Am 16. September kommen 32 qualitätvolle Fohlen zur Versteigerung, die auf Auswahlterminen innerhalb Deutschlands ausgewählt wurden. Die Kollektion wird eröffnet von Dynamic Dancer v. Dynamic Dream/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Gaby Heye-Hammerlage, Belm). Seine Mutter Finesse de l‘Am ist die Vollschwester der ehemaligen Bundes- und Hannoveraner Championesse Feingefühl. Am Montag, 13. September, startet das Bieten. Das virtuelle Auktionshämmerchen fällt am Donnerstag, 16. September, ab 19:30 Uhr.

 

 

 

Alle Informationen, Videos und Highlights stehen unter www.verdener-auktion-online.com bereit. Die Kundenberater des Hannoveraner Verbandes stehen Kaufinteressenten aus dem In- und Ausland jederzeit für Fragen und Beratung zur Verfügung. Die allerletzte Chance, sich in Verden einen Vertreter des Jahrganges 2021 zu sichern, haben Käufer dann noch im Rahmen der 138. Elite-Auktion am 23. Oktober.

 

 

Weitere Informationen: www.hannoveraner.com.


 

 


„Reine Freude“ in Verden

 

Herwart von der Decken-Schau

 

 

 

Verden. „Reine Freude“ herrschte in Verden. Drei Töchter der Stute mit diesem Namen, der passender nicht sein könnte, haben den Herwart von der Decken-Preis für die beste Stutenfamilie Hannovers gewonnen. Zur Dressursiegerstute wurde Hann.Pr.A. Va Pensiera gekürt. Die gelb-weiße Schärpe der Springsiegerin ging an Hann.Pr.A. Saja. 

 

 

 

Die 60 besten Dreijährigen aus Hannover und dem Rheinland wurden von den beiden Präsidiumsmitgliedern Hergen Forkert und Matthias Klatt sowie Zuchtleiter Ulrich Hahne beurteilt. Gastrichter war der renommierte Züchter und Ausbilder Johan Hamminga aus den Niederlanden. Nach dem Freispringen unter freiem Himmel stand die Springsiegerstute fest. Schon beim Freispringwettbewerb hatte sie im April in der Niedersachsenhalle überzeugt, jetzt führte sie den Jahrgang 2018 mit einer nahezu perfekten Präsentation an: Hann.Pr.A. Saja v. Stolzenberg/Calido (Z.: Zucht- und Reiterhof Münch, Homberg, Ausst.: ZG Schmidinger, Stade). Reservesiegerin wurde die Cornet Obolensky/Contendro-Tochter Hann.Pr.A. Cornelie (Z. u. Ausst.: Stefan Aust, Armstorf).

 

 

 

Hoch war die Qualität der Stuten mit Dressurpferdepedigrees. Quasi von hinten rollte die Hann.Pr.A. Va Pensiera v. Vitalis/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Zuchthof Düvel, Katlenburg, Lindau) das Feld auf. Als fünftletzte Starterin triumphierte die ganggewaltige Vollschwester des letztjährigen Bundeschampions Va’Pensiero und wurde Dressursiegerstute. Dem kaum nach stand die Reservesiegerstute Hann.Pr.A. Flavienne v. Fürst Romancier/Decamerone (Z.: Dierk Hachmann, Bevern, Bes.: Gestüt Greim, Bärnau). Ein toller Erfolg für das Gestüt Greim, das im Vorjahr die Siegerstute der Herwart von der Decken-Schau gestellt und Hann.Pr.A. Flavienne auf der Fohlenauktion in Verden entdeckt hatte. Als beste Halbblutstute wurde Hann.Pr.A. Butt’s Lemontree v. Asagao xx/Heraldik xx (Z. u. Ausst.: Prof. Dr. Volker Steinkraus, Ollsen) ausgezeichnet, die nicht nur wie Andreas Dibowskis Olympiapferde Leonas Dancer und FRH Butts Leon sondern auch wie Charlotte Dujardins Mount St John Freestyle auf die Stammstute Liebeslust zurückgeht.

 

 

Nur alle vier Jahre wird die beste Stutenfamilie bei der Herwart von der Decken-Schau ausgezeichnet. Zur Richterkommission gehörten Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, Burkhard Wahler und Dr. Ludwig Christmann vom Hannoveraner Verband. Die „Dieta“-Statuette wird die Reise ins Rheinland antreten. Drei Töchter der St.Pr.St. Reine Freude v. Ravallo/Frühlingstraum (St.Pr.St. Quintera v. Quaterback, St.Pr.St. Amore Mia v. Ampere und Hann.Pr.A. Vaiana v. Veneno) beeindruckten Publikum und Richter gleichermaßen. Nicht nur die ausdrucksvollen und bewegungsstarken Braunen selbst machten sie zur Siegerfamilie, auch ihre züchterische Bedeutung. Sie sind die Halbschwestern des Dressurpferdevererbers Fidertanz und gehen auf die Stammstute Jucking zurück. Züchter und Aussteller ist Tobias Schult aus Hünxe. Auch die Reserve-Siegerfamilie ist hochklassig: Die drei Stakkato-Töchter der Hannoveraner Stute des Jahres 2017, St.Pr.St. Sarah v. Sherlock Holmes/Calypso II (Z.: Adolf Feldmann, Hänigsen, Ausst.: Georg Bräuer, Elze), L.St.-S Saint Christina, Hann.Pr.St. Serafina B und Hann.Pr.St. Spartanerin B haben selbst Sporterfolge im Parcours und sind Vollschwestern des international erfolgreichen Springpferdes Saint Amour.


 

Bundeschampionate 2021

 

Rod Laver 3 von Rock Forever / Fidertanz    Züchter: Simone u. Thomas Visser

konnte sich die Bronze Medaille bei den fünfjährigen Dressurpferden sichern

 

Herzlichen Glückwunsch!


 

 

        Hannoveraner Rhythmus


 

Verden, 8. August 2021

            Preisspitze zum Auftakt

            Verdener Auktion Online der Fohlen


Verden. Gleich zum Auftakt der zweiteiligen Verdener Online Fohlen erzielte Benz
mit Kopfnummer eins den Spitzenpreis. Für 61.500 Euro fiel der virtuelle
Auktionshammer für den Bonds/Spörcken-Sohn. 103 Fohlen später stand der
Durchschnittspreis fest, er lag bei 11.428 Euro.
Fast genau eine halbe Stunde dauerte das Bietergefecht um den Bonds/Spörcken-Sohn Benz (Z. u. Ausst.: Friedrich Wilhelm Gerke, Klötze), an dem sich 15 Bieter mit insgesamt 77 Geboten beteiligt hatten. Den längsten Atem hatte eine Kundin aus dem
Rhein-Main-Gebiet, die sich auf diese Weise bereits vor zwölf Monaten einen
Nachkommen von Bonds gesichert hatte. Benz‘ Mutter Hann.Pr.St. Symphathe ist
selbst ein ehemaliges Auktionsfohlen und hat vor vier Jahren mit Frankie Lee v.
Franziskus ihren ersten Sohn in das Verdener Schaufenster gestellt.
Zwei weitere Fohlen fanden für über 50.000 Euro einen neuen Besitzer. Der
Franziskus/Sorento-Sohn Franco Nero III (Z. u. Ausst.: Stefan Hermann, Northeim) war einer Aufzüchterin aus den USA. 50.500 Euro wert. Vigodance v. Viva Gold/Florencio (Z. u. Ausst.: Dieter Erdmann, Hagen) wird für 55.000 Euro die Reise in die Ukraine antreten. Dabei wird er von der Bon Vivaldi NRW/Sir Donnerhall-Tochter Bonita (Z. u. Ausst.: Andreas Middelkampf, Badbergen) begleitet, für die der Zuschlagspreis bei 30.000 Euro lag.
Insgesamt hinterließen vor allem die Stutfohlen einen glänzenden Eindruck. Das wurde mit guten Preisen honoriert. 33.000 Euro investierte ein Schweizer in die For Austria/De Niro-Tochter For Lady (Z. u. Ausst.: Dr. Rolf-Peter Schulze, Hoitlingen). 3.000 Euro weniger kostete Briosa v. Bon Courage/Fürst Nymphenburg (Z. u. Ausst.: Bernhard Dodenhof, Bülstedt), die eine Box in Österreich beziehen wird. So war es dann auch ein Stutfohlen, das mit topaktuellem Pedigree das Feld der Springfohlen anführte. Chaccos Red Girl v. Chacco-Blue/Kannan (Z. u. Ausst.: ZG Hardekopf-Hartmann, Lüdersfeld), per Embryotransfer auf die Welt gekommen, während ihre Mutter zeitgleich im Parcours erfolgreich ist, wird voraussichtlich nicht nur Sportträume wahr werden lassen. Sie ist außerdem aufgrund der Abstammung als Vertreterin des renommierten Stammes der Nordspitze auch eine exzellente Empfehlung für die Zucht. Auf diese Stammstute gehen unter anderem Meredith Michaels-Beerbaums Le Mans, Philipp Weishaupts Monte Bellini und Ingrid Klimkes Escada FRH zurück. Chaccos Red Girl kostete 28.000 Euro und wird die kommenden Jahre in Brandenburg verbringen. Die 104 Vertreter des Jahrganges 2021 erzielten einen Durchschnittspreis von 11.428 Euro. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von etwa 1.000 Euro. 42 Fohlen sicherte sich internationale Kundschaft. Die Käufer kamen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Argentinien, Mexiko und den USA.